„Hunger ist biologisch abbaubar“

Swissaid fordert politische Weichenstellungen, die es dem Biolandbau ermöglichen, sein volles Potenzial zu entfalten. Das ist das Ziel der Jahreskampagne des Hilfswerks mit dem Titel „Hunger ist biologisch abbaubar“. Es gehe nicht darum, strikten internationalen Biostandards zu folgen, erklärt Swissaid-Geschäftsleiterin Caroline Morel. Vielmehr seien lokal angepasste ökologische Anbaumethoden, die kostengünstiger sind als konventionelle Landwirtschaft, der Schlüssel zum Erfolg. Zudem würden so langfristig Boden, Wasser und Klima geschont. „Bio ist in armen Ländern kein Luxus, sondern schlicht die intelligenteste Überlebensstrategie“, sagt Morel.

Gefordert sind laut Swissaid die Landwirtschaftspolitik, der Agrarhandel, die Forschung und die Finanzplätze. So fordert das Hilfswerk beispielsweise ein Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln und die Bekämpfung der Produktion von Treibstoffen aus Lebensmitteln wie Mais, Palmöl oder Soja. (kam)

erschienen in Ausgabe 4 / 2013: Wasser

Kommentare

Das tönt doch hoffnungsfroh und machbar. Das tönt doch sehr viel besser als "Hunger bekämpfen"!
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