Personalia
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Wer, wo, was?

Ein Südafrikaner wird Chef bei Amnesty International, bei der KfW Entwicklungsbank werden viele Stühle gerückt: Unsere Personalmeldungen im September.

Seit August ist Kumi Naidoo Chef der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Der 1965 geborene Südafrikaner bringt viel Erfahrung in der Führung zivilgesellschaftlicher Organisationen mit. Von 2009 bis 2015 leitete er Greenpeace International, davor stand er an der Spitze von Organisationen wie Civicus und Global Call for Climate Action. Schon als 15-Jähriger begann Naidoo sich in seiner Heimatstadt Durban gegen das Apartheid-Regime zu engagieren, wurde mehrmals verhaftet und vom südafrikanischen Geheimdienst überwacht. Als Greenpeace-Chef legte er sich mit Ölkonzernen wie Shell und Gazprom an. Bei Amnesty International folgt Naidoo auf Salil Shetty, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Verfügung stand. Er ist der zweite Afrikaner, der an der Spitze der 1961 gegründeten Menschenrechtsorganisation steht, nach Pierre Sané aus dem Senegal (1992–2001).

Vereinte Nationen

Der Schweizer Markus Schefer ist in den UN- Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt worden. Der Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Uni­versität Basel befasst sich seit Jahrzehnten mit Fragen der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Der UN-Ausschuss beaufsichtigt die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Men­schen mit Behinderungen in den UN-Mitgliedstaaten und behandelt Individualbeschwerden gegen Verstöße. Dem Ausschuss gehören 18 unabhängige Fachleute an.

Brot für die Welt

Bereits im April hat Thorsten Gö­bel, bis dahin Leiter des Stabsreferates Grundsatz, Dialog und Theologie, das evangelische Hilfswerk verlassen und ist zur ACT Alliance nach Genf gewechselt. Dort verantwortet er als Head of Programmes die Projekte des Bündnisses evangelischer Hilfswerke. Seinen Posten bei Brot für die Welt hat Thilo Hoppe übernommen, vorher entwicklungspolitischer Beauftragter des Hilfswerks.

Brot für alle

Der Schweizerische Evangelische Kirchenrat hat Andreas Thöny neu in den Stiftungsrat des Hilfswerks Brot für alle gewählt. Der 50-Jährige bringt langjährige Erfahrungen aus verschiedenen politischen und kirchenpolitischen Ämtern mit. Seit 2010 ist er Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn und seit 2011 Vizepräsident der Evangelischen Mittelschule Schiers. Dem Stiftungsrat von Brot für alle gehören neun Personen an.

KfW Entwicklungsbank

Pablo Obrador Álvarez leitet seit August das Team „Energie und Mobilität“ in der Abteilung „Südosteuropa und Türkei“ im Länderbereich „Europa/Asien“. Er war zuletzt als Projektmanager im Team „Infrastruktur und Wiederaufbau“ in der Abteilung „Nahost“ im Länderbereich „Afrika/Nahost“ tätig. Kirsten Offermanns leitet seit Juli gemeinsam mit Fabienne Denucé das Team „Vergabe-, Vertrags- und Kreditmanagement“ in der Abteilung „Ostafrika, DR Kongo & Afrikanische Union“ im Länderbereich „Afrika/Nahost“. Sie war zuletzt als Sektorökonomin im „KC Infrastruktur und Naturressourcen“ in der Abteilung „Sektorpolitik“ tätig. Fabienne Denucé hat zuvor das Team „FZ Auszahlungsmanagement/FZ-Expertenverträge“ geleitet. Jens Bessai leitet seit August das Team „Gesundheit, Bildung und Soziale Sicherung“ in der Abteilung „Ostafrika, DR Kongo & Afrikanische Union“. Er war zuletzt als Teamleiter „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“ in der Abteilung „Ostasien und Pazifik“ im Länderbereich „Europa/Asien“ tätig. Diesen Posten hat Florian Sekinger übernommen. Carsten Sandhop leitet seit August das Team „Governance und Naturressourcen“ in der Abteilung „Südliches Afrika und regionale Fonds“ im Länderbereich „Afrika/Nahost“. Er hat zuvor das KfW-Büro Brasilien in der Abteilung „Lateinamerika und Karibik“ geleitet.

 

erschienen in Ausgabe 9 / 2018: Drang nach Schönheit

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