Demokratie
Jede Stimme zählt: Mali hat sich im August 2018 entschieden, Präsident Ibrahim Boubacar Keïta eine weitere Amtszeit zu gewähren.
Demokratie

Afrikas Wahljahr 2019

Den Auftakt macht Nigeria: Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas wird Mitte Februar ein neuer Präsident gewählt. In Südafrika will sich Präsident Cyril Ramaphosa dem Votum der Wählerinnen und Wähler stellen. Und auch in anderen afrikanischen Ländern stehen in der ersten Jahreshälfte wichtige Wahlen an.

21. Mai: Malawi

 

Die politische Elite Malawis gilt als besonders bestechlich. Auch die kommende Präsidentschaftswahl in dem südostafrikanischen Land wird von einer Korruptionsaffäre überschattet, in die Präsident Peter Mutharika verwickelt ist. Herausgefordert wird er vom Vizepräsidenten Saulos Chilima. Den warf Mutharika erst im vergangenen November aus seinem Kabinett.

Die ehemalige Präsidentin Joyce Banda von der PP (People’s Party) ist Mitte März von ihrer Kandidatur zurückgetreten. Auch gegen sie ermittelt die malawische Polizei aufgrund eines Korruptionsvorwurfs. Die 78-jährige kehrte erst im April 2018 nach vier Jahren im Ausland in ihr Heimatland zurück. Ganz zurückgezogen hat sich Banda aber nicht. Sie unterstützt nun Lazarus Chakwera, den Kandidaten der MCP (Malawi Congress Party).

In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 wird unter anderem in Mauretanien, Botswana, Namibia, Tunesien und Mosambik gewählt.  

Update: 3. Mai 2019

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