Arbeit in internationalen Organisationen
Unita Ndou (Zw. v. r.), 48, ist Sozialarbeiterin beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Simbabwe und Südafrika.
Arbeit in internationalen Organisationen

Teil einer globalen Gemeinschaft

Längst arbeiten in internationalen Organisationen auch viele Menschen aus Entwicklungsländern. Drei von ihnen erklären, wofür sie sich einsetzen.

„Meine schwierigste Aufgabe ist, schlechte Nachrichten zu überbringen“

###bild-3-37###Ich bin humanitäre Helferin von Herzen. Geboren wurde ich in Beitbridge in Simbabwe, einer der belebtesten Grenzstädte im südlichen Afrika. Dort begünstigen poröse Grenzen heute noch die irreguläre Migration. In meiner Kindheit wurde ich Zeugin, wie Menschen aus Südafrika zurückkehrten, nachdem sie von bewaffneten Banden ausgeraubt oder vergewaltigt worden waren. 

Als Studentin engagierte ich mich freiwillig in meiner Heimatstadt. Im humanitären Bereich arbeite ich seit 2006, zunächst für die Internationale Organisation für Migration, seit 2014 für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Meine Erfahrung im Migrationsbereich und die Ziele der Organisation – das passte von Beginn an gut zusammen. 

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erschienen in Ausgabe 10 / 2020: Idealismus und Karriere

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