Brüssel
Brüssel

Die EIB macht ihre Entwicklungsfinanzierung klüger

Die Europäische Investitionsbank (EIB) bekommt eine eigene Abteilung für die Entwicklungsfinanzierung. Ursprünglich war eine ganz neue Bank im Gespräch.

Schon vor zwei Jahren hatten Fachleute im EU-Auftrag Möglichkeiten zur künftigen europäischen Entwicklungsfinanzierung ausgelotet. Es ging vor allem um die im Besitz der EU-Länder befindliche EIB in Luxemburg sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in London, an der die EU-Staaten beteiligt sind. Die Fachleute hatten thematische und geografische „Überlappungen, Lücken und Ineffizienzen“ festgestellt und drei Optionen entworfen, die jeweils zu einer neuen „Europäischen Bank für Klima und nachhaltige Entwicklung“ geführt hätten. 

In diesem Jahr erteilten die europäischen Finanzminister dem Großprojekt eine Absage. EU-Vizekommissionschef Valdis Dombrovskis beschrieb die neue Richtung im April mit dem Stichwort „Status quo plus“: Das bestehende System solle verbessert werden. 

...

erschienen in Ausgabe 11 / 2021: Leben im Dorf

Neuen Kommentar schreiben