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„Mächtige Interessen greifen nach den materiellen Reichtümern Angolas. Wie viel Leid, wie viele Tote, wie viele soziale und ökologische Verwüstungen sind die Folge dieser ausbeuterischen Logik! Zunehmend zeigt sich, wie sie ein Entwicklungsmodell hervorbringt, das diskriminiert und ausgrenzt – und sich dennoch als alternativlos darstellt…
Fürchten Sie sich nicht vor Meinungsverschiedenheiten. Ersticken Sie nicht die Visionen der Jugend und die Träume der Älteren. Seien Sie fähig, Konflikte auszutragen und in Wege der Erneuerung zu verwandeln. Stellen Sie das Gemeinwohl über Partikularinteressen und verwechseln Sie niemals Ihren Teil mit dem Ganzen. Die Geschichte wird Ihnen Recht geben – auch wenn Sie heute auf Widerstand stoßen…“
Mit diesen eindringlichen Worten eröffnete Papst Leo XIV. die dritte Etappe seiner Afrika-Reise nach Algerien und Kamerun. Er kritisierte deutlich den Einfluss externer Akteur:innen, die Länder wie Angola zur Aufrechterhaltung eines zerstörerischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells instrumentalisieren. Zugleich nahm er die politischen und wirtschaftlichen Eliten des Landes in die Verantwortung, deren kurzfristige Eigeninteressen die nachhaltige Entwicklung Angolas untergraben.
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