Krieg, Waffen, Rüstung
Westliche Regierungen wollen in Libyen einen stabilen Frieden fördern. Das kann ohne tiefgreifende Wirtschaftsreformen aber nicht gelingen, findet eine Studie von Chatham House.
Seit einem Jahr kontrollieren die M23-Rebellen die Millionenstadt Goma im Osten des Kongo - und terrorisieren die Bevölkerung. "Es kann dich das Leben kosten, wenn du die Wahrheit sagst", berichtet eine Anwohnerin.
Vor 35 Jahren hat sich Somaliland von Somalia abgespalten, jetzt hat Israel es als erstes Land als Staat anerkannt. Die Gefahr besteht, dass das für Instabilität sorgt – über Somaliland hinaus, warnt Markus Virgil Höhne.
Wer in Gaza oder der Westbank an Krebs erkrankt und eine Strahlentherapie braucht, kann sie nur in einem kirchlichen Krankenhaus in Ost-Jerusalem bekommen. Für Patienten aus Gaza ist der Weg dorthin aber seit mehr als zwei Jahren versperrt – sogar für Kinder.
Die EKD hat eine neue Friedensdenkschrift vorgestellt. Wie sie ihre Friedensethik einer veränderten Weltlage angepasst hat und wo er Bedenken hat, erklärt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Bischof Friedrich Kramer.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) rügt die Bundesregierung für ihre Neugewichtung von strategischer Rüstungsdiplomatie. Die Aufhebung des Lieferstopps gegenüber Israel hält sie für verfrüht.
Die deutsche Entwicklungspolitik unterstützt dezentrale Verwaltungsstrukturen, etwa in Asien und Afrika. In der Ukraine hat sich das nach dem russischen Angriffskrieg besonders bewährt.
Wie ausländische Mächte auf Konflikte in Afrika einwirken, verändert sich seit zehn Jahren – und das neue Muster der Interventionen fördert Putsche und Kriege, so eine neue Studie.
Seit dem Sturz der Assad-Regierung im Dezember 2024 sind rund drei Millionen vertriebene oder ins Ausland geflüchtete Syrerinnen und Syrer nach Hause zurückgekehrt. Viele andere zögern noch oder können es sich nicht leisten. Denn nach dreizehn Jahren Krieg ist die Zerstörung in ihrer Heimat gewaltig.
Die globalen Militärausgaben sind höher als je seit Ende des Kalten Krieges. Das untergräbt die SDGs und macht die Welt nur unsicherer, findet das Friedensforschungsinstitut SIPRI.
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