humanitäre Hilfe
UN-Länderfonds sollen mehr humanitäre Hilfe direkt an lokale Organisationen leiten. Doch die UN und große Hilfswerke halten
sich nicht daran. Wollen sie die Machtverhältnisse in der internationalen Hilfe überhaupt verändern, fragt sich KAM Morshed von der NGO BRAC in Bangladesch.
sich nicht daran. Wollen sie die Machtverhältnisse in der internationalen Hilfe überhaupt verändern, fragt sich KAM Morshed von der NGO BRAC in Bangladesch.
Die Schweizer Regierung hat verkündet, fünf Jahre 20 Millionen Franken pro Jahr bei der internationalen Zusammenarbeit zu sparen. Zudem soll ab 2029 die kurzfristige Nothilfe gestärkt werden – auf Kosten langfristiger Zusammenarbeit.
Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Unser Autor ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.
Im Osten des Kongo grassiert ein Ebola-Virus, für das es keine Therapie und keine Impfung gibt. Krieg, Armut und die schlechte Infrastruktur erschweren die Eindämmung der Epidemie, erklärt Josue Ibulungu von der Diakonie Katastrophenhilfe in Goma.
Das Entwicklungsministerium (BMZ) muss im kommenden Jahr erneut mit deutlich weniger Geld auskommen. Laut den von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgestellten Eckwerten für den Bundeshaushalt 2027 soll das BMZ sogar stärker sparen als andere Ressorts.
Die Staaten haben in Berlin mehr Geld für die Opfer des Krieges im Sudan zugesagt. Erstmals waren soziale Organisationen aus dem Land vertreten, aber ein Weg zu Frieden ist nicht erkennbar.
Bei der Nahrungsmittelhilfe aus den USA droht ein Rückschritt in alte schlechte Zeiten. Und ein „America First“-Fan soll neuer Chef des Welternährungsprogramms werden. Keine guten Aussichten, meint Tillmann Elliesen.
Andreas Frick ist Hauptgeschäftsführer von Misereor. Im Interview erzählt er, wie das Hilfswerk mit Mittelkürzungen umgeht, welche Errungenschaften der Entwicklungszusammenarbeit er in Gefahr sieht und was er von der neuen Bundesregierung erwartet.
Humanitäre Hilfe wird nicht mehr nur von den UN und NGOs geleistet, sondern inzwischen verstärkt von privaten Firmen. Welche Gefahren das birgt und ob politische Einflussnahme dahinter steckt, erklärt Ralf Südhoff, Direktor des Centre for Humanitarian Action.
Die OECD hat im Rahmen ihres sogenannten Peer-Review-Verfahrens die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit überprüft. Der Bericht lobt das langfristige Schweizer Engagement, kritisiert aber die jüngsten Kürzungen der Hilfe.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!