Krank machende Arbeit in Entwicklungsländern

Gegen krank machende Arbeit in Entwicklungsländern mobilisieren die Südwind-Agentur und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB). In einer Petition, die Anfang Mai an Österreichs Sozialminister Rudolf Hundstorfer übergeben werden sollte, werden die europäischen Regierungen dazu aufgefordert, sich weltweit für grundlegende Rechte für Arbeiter und Arbeiterinnen einzusetzen. Weil Unternehmen drohten, ihre Produktion in Billiglohnländer auszulagern, nehme die prekäre Beschäftigung auch in Europa zu, erklärt Gerald Kreuzer, Vizepräsident des Europäischen Gewerkschaft sverbandes Textil, Bekleidung, Leder. Den Wettlauf um die niedrigsten Standards könnten Gewerkschaften und Verbraucher nur gemeinsam stoppen. Laut Berichten der Clean Clothes Campaign, die in Österreich unter anderem von Südwind und ÖGB getragen wird, sind seit Juni 2010 in kambodschanischen Textilfabriken mehr als 2400 Arbeiter oder Arbeiterinnen kollabiert, auch bei Zulieferbetrieben, die etwa für den schwedischen Modekonzern H&M produzieren. „Konzerne wie H&M nehmen in Kauf, dass die Arbeitnehmer in Entwicklungsländern zu Niedriglöhnen, unter teils lebensgefährlichen Umständen und langen Arbeitszeiten ausgebeutet werden“, kritisiert Stefan Kerl, Kampagnenleiter bei Südwind.

(rld)

www.fairearbeit.at

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erschienen in Ausgabe 5 / 2012: Digitale Medien: Das Versprechen der Technik
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