UN-Nachhaltigkeitsziele
Mit Postkarten macht die Initiative „Waking the Giant“ des Lutherischen Weltbundes auf sich aufmerksam: Sie stützt die UN-Nachhaltigkeitsziele mit Zitaten aus der Bibel.   
UN-Nachhaltigkeitsziele

Die Kirchen könnten noch mehr

Sie betreiben Krankenhäuser und Schulen oder helfen bei der Friedenssicherung: Gerade im Süden tragen Kirchen zur Verwirklichung der Agenda 2030 bei. Dieses Potenzial sollen sie nun noch besser nutzen. 

Den Riesen wecken: Die Initiative „Waking the Giant“ des Lutherischen Weltbundes hat sich zum Ziel gesetzt, Kirchen und Organisationen mit religiösem Hintergrund (faith-based organizations, FBOs), also nicht nur Christen, auf der ganzen Welt für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu mobilisieren und deren Engagement für alle sichtbar zu machen. „Es geht darum, den Vereinten Nationen und auch der Öffentlichkeit zu zeigen, wie viel Kirchen und kirchliche Organisationen jetzt schon für die SDGs leisten. Aber auch darum, sie zu motivieren, noch mehr zu tun“, erklärt die Finnin Leena Luukkonen. Sie ist die globale Koordinatorin der Initiative mit Sitz in Genf. 

Vor knapp zwei Jahren, am 10. Oktober 2018, ist „Waking the Giant“ gestartet – auch um zu zeigen, dass Kirchen und FBOs bei der Umsetzung der UN-Agenda 2030 mitwirken wollen. Gefördert wird die globale Initiative von einem breiten Netzwerk aus kirchlichen und säkularen Partnern. Eine enge Zusammenarbeit besteht zudem mit ACT Alliance, einem Zusammenschluss christlicher Kirchen und Werke weltweit. Die Initiative sei die größte dieser Art und „einzigartig“, denn sie sei global vernetzt und  arbeite in lokalen, ökumenischen Strukturen. Dabei entstehen neue Partnerschaften zwischen Kirchen, Zivilgesellschaft, UN- und Regierungsvertretern. 

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erschienen in Ausgabe 7 / 2020: Der Plan für die Zukunft?

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