Entwicklungshilfe
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„Eine neue Form der Kolonisierung“

Mariam Sow ist es wichtig, dass europäische Partner von Enda Tiers Monde auch Einfluss auf Europas Politik nehmen.

Wofür engagiert sich Enda Tiers Monde?

 Mariam Sow ist Vorsitzende des Verwaltungsrates des Netzwerks Enda Tiers Monde mit Sitz in Dakar im Senegal.Klaus J.A. Mellenthin
Enda Tiers Monde ist ein Netzwerk von NGOs, das vor 50 Jahren im globalen Süden entstanden ist. Unsere Mitglieder sind 24 selbstständige Organisationen – neben dem Senegal zum Beispiel in Mali, Madagaskar und Vietnam. Sie arbeiten an Themen wie Klimawandel, Gesundheit, naturverträgliche Landwirtschaft und Umgang mit Rohstoffen. Enda Tiers Monde verbindet Basisarbeit mit Gemeinschaften mit Forschung, spricht aber auch mit Politikern – lokal, national und international. 

Werden Sie aus Europa unterstützt? 
Zu Beginn sind wir als Netzwerk stark von Frankreich unterstützt worden, heute auch von Luxemburg und der EU. Unsere Mitglieder beschaffen sich die Mittel für ihre Arbeit auch selbst. Daneben hat Enda Tiers Monde in Europa aber Partner, die wie wir zur Zivilgesellschaft zählen, sich denselben Grundsätzen verschrieben haben und sehen, dass die Probleme etwa in Afrika mit Europa zusammenhängen. Solche Partner brauchen wir für nachhaltige Entwicklung.

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erschienen in Ausgabe 6 / 2022: Afrika schaut auf Europa

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