Berichte
Die Schweiz redet mit bei den Zielen für die weltweite nachhaltige Entwicklung: Der Bundesrat hat dafür ein Verhandlungsmandat verabschiedet.
Das von Denis Mukwege gegründete Panzi-Hospital kümmert sich im Osten des Kongos um Vergewaltigungsopfer. Jetzt wurden die Konten der Klinik eingefroren, wegen vermeintlicher Steuerschulden. Die Verantwortlichen weisen die Forderungen zurück.
Vor sechs Jahren war der Nahöstliche Kirchenrat totgesagt. Wegen anhaltender Misswirtschaft hatten sich alle westlichen Geldgeber zurückgezogen. Nun gilt der Kirchenrat bei westlichen Hilfswerken wieder als förderungswürdig.
Angesichts des anhaltenden islamistischen Terrors in Nigeria wollen Christen und Muslime verstärkt der Gewalt entgegentreten. In Abuja soll in diesem Jahr ein interreligiöses Zentrum eröffnet werden.
Zeitdruck, Eigeninteressen, kulturelle Unterschiede: Über Widersprüche und Konflikte wird in der entwicklungspolitischen Szene gerne geschwiegen. Ein Netzwerk von Fachleuten will das mit einem selbstkritischen Sammelband ändern.
Die Geberstaaten streiten seit Jahren darüber, was als offizielle Entwicklungshilfe (ODA) gilt und was nicht. Auf dem Weg zu einer grundlegenden Reform des ODA-Konzepts wurden nun strengere Regeln für die Anrechnung von Darlehen beschlossen.
Als "Katastrophe von historischem Ausmaß“ hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die aktuellen Entwicklungen im Irak bezeichnet. Es stimme ihn traurig, dass die lange, reiche christliche Kultur im Zweistromland zu verschwinden drohe.
In der Schweizer Hauptstadt ist Mitte Dezember ein "Haus der Religionen eröffnet" worden. Es vereint acht Glaubensrichtungen unter einem Dach und soll als Begegnungszentrum für den interkulturellen Dialog dienen.
Afrikanische Politiker verwenden chinesische Entwicklungshilfe vor allem für Projekte in ihren Heimatregionen. Das gelte auch, wenn in anderen Gegenden ein größerer Bedarf herrscht, heißt es in einer neuen Studie.
Die 16 deutschen Bundesländer stellen auf einem neuen Internet-Portal ihre entwicklungs-politischen Aktivitäten vor. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen von Ländern, Kommunen, Schulen, Vereinen und Kirchen zu Partnern im globalen Süden.
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