Berichte

Die Fußball-WM 2014 hat der Fifa Milliarden in die Kassen gespült. Die brasilianischen Austragungsstädte sind dagegen hoch verschuldet. Insgesamt hat das Land kaum von dem Sportereignis profitiert, heißt es in einer Bilanz von Solidar Suisse.
Die Hälfte der Weltbevölkerung leidet unter Mangelernährung, Hunger, Übergewicht oder Nährstoffdefiziten. Bei einer UN-Konferenz in Rom verpflichteten sich mehr als 170 Staaten darauf, den Kampf dagegen zu verstärken.
Investitionen in die Jugend sind Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung. Mit diesem Aufruf hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) seinen jährlichen Bericht vorgelegt.
Eine Impfkampagne gegen Tetanus sorgt in Kenia für Unruhe. Die katholische Kirche vermutet dahinter eine geheime Maßnahme zur Geburtenkontrolle. Die Regierung und die Weltgesundheitsorganisation dementieren.
Seit in Berlin die Große Koalition regiert, beklagt die Opposition die parlamentarische Übermacht. Spürbar ist das auch im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit (AwZ). Seit April sind dort die Sitzungen nicht mehr öffentlich.
Das geplante Freihandels-abkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA treibt auch die evangelische Kirche um. Ihre Sorge: zu Gunsten wirtschaftlicher Ziele könnten entwicklungspolitische Belange in den Hintergrund gedrängt werden.
Der Schattenbericht zur deutschen Entwicklungspolitik von terre des hommes und Welthungerhilfe lobt die positiven Ansätze des neuen Entwicklungsministers. Doch die Kritik überwiegt.
Pater Alfred Tönnis ging es eigentlich nur darum, die aus Syrien geflohenen Frauen, Männer und Kinder freundlich aufzunehmen. Doch dann trafen er und seine Gäste auf die Sängerin und Opern-Regisseurin Cornelia Lanz.
EU und Ostafrika
Der Druck aus Brüssel zeigt Wirkung: Zähneknirschend unterzeichneten die Mitglieder der Ostafrikanischen Gemeinschaft im Oktober ein Wirtschafts-abkommen mit der EU. Die Kritik an dem Vertrag reißt aber nicht ab.
„Nicht jeden Freitag wird geköpft“. Mit dieser Äußerung, die als Verharmlosung der Hinrichtungspraxis in Saudi-Arabien verstanden wird, hat Österreichs frühere Justizministerin Claudia Bandion-Ortner einen Sturm der Entrüstung entfacht.
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