Äthiopischer Ministerpräsident lehnt Friedensgespräche ab
Berlin/Addis Abeba - Die äthiopische Regierung lehnt Friedensgespräche in dem militärischen Konflikt mit der Regionalregierung in Tigray ab. Ministerpräsident Abiy Ahmed erklärte am Mittwoch auf Twitter, es werde keinen Dialog geben, solange Recht und Ordnung in der Region nicht wiederhergestellt seien. In der nordäthiopischen Region Tigray sind in der vergangenen Woche heftige Kämpfe zwischen der Regierungsarmee und einer paramilitärischen Bewegung ausgebrochen, die für mehr Autonomie kämpft. Abiy sprach von einer kriminellen Junta in Tigray, die entwaffnet werden müsse.