Bettina Rühl

ist freie Journalistin in Nairobi, Kenia. Sie arbeitet unter anderem für den Deutschlandfunk, den WDR und den Evangelischen Pressedienst (epd).

Artikel von Bettina Rühl

NGOs in Nairobi
In Kenias Hauptstadt Nairobi sitzen viele Entwicklungsorganisationen, von den Vereinten Nationen bis zur kleinen kenianischen Graswurzelorganisation. Ausländer und Einheimische arbeiten dort zusammen, aber noch immer bestimmen die Herkunft und die Hautfarbe oft über Gehalt und Karriere­möglichkeiten.
Libyen
Die „Libysche Jugendbewegung für das Klima“ gibt trotz Krieg und Überlebenskampf nicht auf. Sie will das Thema wachhalten, damit nach einem Ende der Kämpfe keine Zeit verloren geht.
Anpassung an den Klimawandel
Der Regen wird dünner, die Felder tragen weniger Erdnüsse und Hirse. In Mali spüren die Bauernfamilien die Folgen der Erderwärmung schon deutlich. Die Trockenheit verschärft auch den Konflikt zwischen Viehhirten und Ackerbauern.
Niger
Aufklären, statt Feindschaft säen: Muslimische Geistliche in Westafrika stellen sich extremistischen Auffassungen entgegen. Zusammen mit Christen plädieren sie für Religionsfreiheit.
Ausbildung
Bildung gilt in Kenia als Schlüssel für eine bessere Zukunft. Doch die Chancen sind ungleich verteilt – vor allem zwischen Stadt und Land.
Mali
Koniakary in Mali kann auf seine Emigranten zählen: Sie sorgen dafür, dass sauberes Wasser aus dem Brunnen kommt und die Schule allen Kindern Platz bietet.
Starthilfe für Kleinunternehmen
Jungen Unternehmen in Afrika kann oft eine kleine Anschubfinanzierung zum Erfolg verhelfen. Wenn einheimische Geldhäuser die verweigern, hilft manchmal eine deutsche Bank.
Zivilgesellschaft
Die kenianische Regierung will zivilgesellschaftliche Organisationen stärker kontrollieren. Sie wirft ihnen vor, zu stark vom Westen beeinflusst zu sein. Die Aktivistin Regina Opondo erklärt, was das für ihre Arbeit bedeutet, und warum sie und ihre Mitstreiter trotzdem nicht aufgeben.
Afrikas Mittelschicht wächst angeblich unaufhaltsam. Doch ein genauer Blick zeigt: Ihre wirtschaftliche Kraft wird weit überschätzt.
In Somalias 18-jährigem Bürgerkrieg wird das Überleben immer schwieriger.