Entwicklung
Bildung, Gesundheit und Nothilfe dürfen nicht dem Markt unterworfen werden, meint Bernard DuPasquier.
Das Außen- und das Wirtschaftsministerium haben in ihrer „Botschaft über die internationale Zusammenarbeit 2021-2024“ skizziert, wie sie die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz in Zukunft ausrichten wollen. Nichtstaatliche Organisationen (NGOs) kritisieren den Entwurf.
Rund ein Drittel der Gelder der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) geht an Partnerorganisationen. Manche müssen in Zukunft mit weniger Geld auskommen.
Im Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südamerika hat sich Brasilien verpflichtet, die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dennoch wird Regenwald in Rekordtempo abgeholzt. Präsident Bolsonaro sieht dort Platz für neue Viehweiden und Sojaplantagen.
Der Nachhaltigkeitsindex der Bertelsmann-Stiftung soll Aufschluss darüber geben, wie einzelne Länder bei der Umsetzung der Agenda 2030 vorankommen. Doch das funktioniert nicht mit einer Zahl, kritisiert Roberto Bissio.
Der Regen wird dünner, die Felder tragen weniger Erdnüsse und Hirse. In Mali spüren die Bauernfamilien die Folgen der Erderwärmung schon deutlich. Die Trockenheit verschärft auch den Konflikt zwischen Viehhirten und Ackerbauern.
Verschärfte Exportregeln für Plastikmüll sollen die Abfallentsorgung in armen Ländern eindämmen. Seit China nahezu alle Importe gestoppt hat, boomt die illegale Einfuhr in Südostasien. Dort ist man zur Gegenwehr übergegangen.
Im Süden Angolas herrscht Dürre, knapp eine Million Menschen sind auf Nothilfe angewiesen. Carlos Cambuta erklärt, was dort seit Jahrzehnten versäumt wurde.
Umbau bei Brot für die Welt, ein neuer Entwicklungsminister in Großbritannien: Unsere Personalmeldungen im Juni.
Das Leben syrischer Flüchtlinge im Libanon ist hart, ein ständiger Kampf gegen das Elend. Dazu die Angst, zur Rückkehr gezwungen zu werden. Denn in Syrien ist immer noch Krieg.
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