Kultur

Z.B., 19.10.2021
Z.B., 19.10.2021
03.05.2013
In kaum einem anderen Land werden so viele Menschen Opfer von Selbstjustiz wie in Guatemala. Die Medien schieben die Lynchmorde gerne den Mayas in die Schuhe. Doch das Phänomen hat ganz andere Wurzeln als indigenes Recht.
03.05.2013
Überlieferte Werte und Schlichtungs­verfahren prägen die sozialen Beziehungen unter Paschtunen in Pakistan und Afghanistan. Doch für den Aufbau eines Staates kann Afghanistan nicht auf den paschtunischen Moralkodex zurückgreifen: Er ist mit modernen Rechtsgrundsätzen unvereinbar.
03.05.2013
Brasilien, das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, tut sich schwer mit den afrikanischen Wurzeln seiner Bevölkerungsmehrheit. Der Autor Luis Silva alias Cuti ist angetreten, das zu ändern.
20.03.2013
In Simbabwe kann Präsident Mugabe per Dekret wieder allein regieren. Das Parlament löste sich nach Ablauf seines fünfjährigen Mandats automatisch auf. In „welt-sichten“ kritisiert der Dichter Chirikure Chirikure die Regierung und erzählt von Repressionen gegen seine Familie.
08.03.2013
Wer von außen glaubwürdig für den Schutz sexueller Minderheiten in Afrika eintreten will, muss jeden Anschein einer erneuten Bevormundung vermeiden.
07.03.2013
Wird sie verschrottet? Oder schaffen es Antwerpener Schiffsnostalgiker, die schöne „Georg Büchner“ zu retten – das letzte erhaltene belgische Kongo-Boot, das im Hafen von Rostock vor sich hin gammelt?
22.02.2013
Eine Hoffnungsträgerin in konfliktreichen Zeiten: Die Musikerin Michal Elia Kamal ist in Tel Aviv geboren. Die Tochter iranischer Juden singt mit ihrer Band „Light in Babylon“ in Istanbul und will Menschen und Kulturen einander näher bringen.
25.01.2013
Godfrey Mwampembwa alias Gado zählt zu den bekanntesten Cartoonisten in Afrika. In seinen Karikaturen nimmt er auch islamistische Fundamentalisten aufs Korn.
25.01.2013
Die Revolution hat Ägypten bunt gemacht: Graffiti und Wandmalerei sind Teil der Protestkultur. Die Aktivisten wenden sich damit direkt an die Bevölkerung. Im Laufe der Zeit haben die Künstler einen ganz eigenen Stil entwickelt.
26.10.2012
Chinesische Dissidenten empört, dass Mo Yan den Literaturnobelpreis erhält; sie werfen ihm politischen Opportunismus vor. Doch Mo Yans Bücher sind subversiv und halten dem Land einen Spiegel vor.

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