Buchtipps

In ihrem Buch über Kriseneinsätze der Vereinten Nationen in Liberia berichtet Doris Kleffner über die Arbeit von UN-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen und flicht dabei selbst Erlebtes und Anekdotisches ein. 
China hält die Regeln der Welthandelsorganisation WTO ein und verschafft trotzdem eigenen Firmen unfaire Vorteile, erklärt Paul Blustein. Der Handelskonflikt Chinas mit den USA könne die WTO lähmen und die Weltwirtschaft in zwei Teile zerreißen – zum Schaden aller.
Die Romanisten Patrick Eser und Jan-Henrik Witthaus dokumentieren und analysieren in ihrem Sammelband die rechte Wende in vielen lateinamerikanischen Staaten.
Der kapverdische Schriftstellers Germano Almeida beleuchtet in seinem Roman die postkolonialen Beziehungen zwischen den Geschlechtern und Regierenden und Regierten.
In einem lockeren und persönlichen Ton beschreibt die Journalistin Katja Buck anhand alltäglicher Begegnungen das Dilemma der Modernisierung im pazifischen Inselstaat Vanuatu.
Die Preisträgerin des alternativen Nobelpreises Maryse Condé blickt zurück in ihre Kindheit. Erst allmählich versteht sie, welchen Einfluss die Kolonialzeit auf ihre Heimat, ihre Familie und sie selbst hat.
Der Hongkonger Sozialwissenschaftler Au Loong-Yu hat an den Demonstrationen in seiner Heimatstadt mitgewirkt. In seinem Buch analysiert er den Verlauf der Massenproteste durchaus kritisch.
Der Sammelband liefert eine erste Einschätzung, wie es fünf Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen um die Energieeffizienz in Entwicklungsländern steht. Eine ebenso ergiebige wie fordernde Lektüre.
Der Epidemiologe und Evolutionsbiologe Robert Wallace geht sozialen und ökonomischen Ursachen von Pandemien nach und zeigt, was neuartige Viren mit Bergbau, Landwirtschaft und Tierzucht zu tun haben. 
Der Sammelband „Mining for Change“ ergründet, warum es in afrikanischen Staaten so wenig verarbeitende Industrie gibt. Er geht gründlich auf Steuermanagement und die Bauindustrie ein, aber zu wenig auf weitere Möglichkeiten der Wertschöpfung.  
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