Gesundheitsversorgung in Afrika
Gesundheitsversorgung in Afrika

Kein Geld für Medizin

In vielen afrikanischen Ländern tragen Kirchen einen Großteil der Gesundheits­versorgung. Die Regierungen unterstützen sie dabei kaum.

Wenn Patienten in afrikanischen Ländern in Gesundheitseinrichtungen gehen, kommen sie meist ohne die passende Medizin und erforderliche Untersuchungen wieder heraus. Notwendige Medikamente sind meistens nicht auf Lager und Diagnosen nicht möglich. Es ist außerdem unwahrscheinlich, dass die Patienten überhaupt einen qualifizierten Arzt zu Gesicht bekommen.

Seit 2014 bin ich Geschäftsführer des Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN), einer internationalen christlichen Organisation, die in Afrika von Kirchen betriebene Krankenhäuser beim Zugang zu qualitätsgesicherten Medikamenten unterstützt. Davor habe ich fast zehn Jahre in den USA gearbeitet. Aufgewachsen bin ich in Sambia, wo ich als Apotheker tätig war.

...

erschienen in Ausgabe 6 / 2019: Arznei und Geschäft

Neuen Kommentar schreiben