Schweizerische Entwicklungszusammenarbeit
 Den Balkan mit im Blick: Die erste Auslandsreise als neue DEZA-Direktorin unternimmt Patricia Danzi im März 2021 nach Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien.

Remo Naegeli/DEZA

Schweizerische Entwicklungszusammenarbeit

Streitpunkt Privatsektor

Die Schweiz hat eine neue Strategie für ihre Entwicklungszusammenarbeit. Die wurde zwar breit diskutiert, trotzdem sind Fragen offengeblieben. Patricia Danzi, die Chefin der Durchführungsagentur DEZA, steht Rede und Antwort.

Bevor die „Strategie zur Internationalen Zusammenarbeit 2021-2024“ im Februar 2020 im Parlament verabschiedet wurde, hatte der Bundesrat (die Regierung) sie vor zwei Jahren erstmals in die sogenannte Vernehmlassung geschickt. Parteien, Kantone und zivilgesellschaftliche Organisationen reichten daraufhin Stellungnahmen ein, insgesamt 249. Diese neue Vorgehensweise hatte zum Zweck, innenpolitische Diskussionen vorwegzunehmen und eine größere Unterstützung in der Zivilgesellschaft und im Parlament zu erwirken. Die Rechnung des zuständigen Außenministers Ignazio Cassis ging auf. 

Dass die Strategie mitsamt ihrem Budget von 11,25 Milliarden Franken vergangenes Jahr ohne Kürzungen und weitere Änderungen im Parlament angenommen wurde, wertet Patricia Danzi, Chefin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), als Zeichen dafür, dass die internationale Zusammenarbeit (IZA) Teil der Schweizer Identität sei. „Links wie rechts“ herrsche bei Parlamentarierinnen und Parlamentariern „ein gewisser Stolz“ über die humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, sagt sie. 

...

erschienen in Ausgabe 7 / 2021: Entwicklung wohin?

Neuen Kommentar schreiben