Global lokal
 Hitzewellen und andere Krisen betreffen zunehmend auch Städte und Kommunen im Norden.

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Wo der Klimawandel spürbar wird

Die Zahl der Kommunen in Deutschland, die sich global engagieren, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Zunehmend geht es dabei auch um die großen Zukunftsthemen wie die Erderhitzung.

Mittlerweile tausend Städte, Gemeinden und Landkreise haben bisher an den Programmen und Projekten der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) teilgenommen. Stellvertretend für alle engagierten Kommunen wurden drei Städte auf der virtuell durchgeführten 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik vom 14. bis 16. Juni in Bonn ausgezeichnet. Cottbus wurde als Modellkommune für die Einbindung von migrantischen Organisationen ausgewählt. Die Gemeinde Pfinztal in Baden-Württemberg überzeugte durch eine mitten in der Pandemie gestartete Klimapartnerschaft mit der Kommune Kidira im Senegal. Der Landkreis Heinsberg, im Februar 2020 als einer der ersten Corona-Hotspots in Deutschland bekanntgeworden, wurde für seinen Einstieg in die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des Projekts Global Nachhaltige Kommune der SKEW geehrt. 

„Befürchtungen, das globale Engagement von Kommunen könnte durch die Pandemie nachlassen, haben sich nicht bestätigt“, sagte Stefan Wilhelmy, Leiter der SKEW. Vielmehr habe Corona das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen globalen Problemen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und der Häufung von Pandemien geschärft. 

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erschienen in Ausgabe 7 / 2021: Entwicklung wohin?

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