Bonn als Standort für internationale Zusammenarbeit ausbauen

Die Stadt Bonn und das Entwicklungsministerium wollen enger zusammenarbeiten und Bonn als Standort für internationale Zusammenarbeit ausbauen. Im Juli haben BMZ-Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz und Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) ein Memorandum unterzeichnet und die Initiative „Bonner Perspektiven: Ein frischer Blick auf Nachhaltigkeit“ gestartet. Sie soll neue Wege zeigen, das Thema nachhaltige Entwicklung aufzugreifen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union fördern die Initiative. Sie soll zudem die Wettbewerbsfähigkeit Bonns als Austragungsort internationaler Konferenzen verbessern. Bonn ist deutscher Sitz der Vereinten Nationen sowie von rund 150 deutschen und ausländischen nichtstaatlichen Organisationen. Erster Schwerpunkt der Initiative wird der sozial-ökologische Umbau von Volkswirtschaften sein. Im November findet die Konferenz Bonn2011 zu Wasser, Energie und Ernährung statt, auf der eine globale Strategie zur Wasser-, Energie-, und Ernährungssicherung beschlossen werden soll, die dann als deutscher Beitrag in die Konferenz Rio+20 im kommenden Jahr in Brasilien einfließt.

(cm)

erschienen in Ausgabe 9 / 2011: Rüstung: Begehrtes Mordgerät

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