Heft 4 / 2009Zum Archiv 2009
Alte Menschen: Zu wenig geachtet
Alterung ist keineswegs nur ein Problem der Industrieländer. In vielen Entwicklungsländern nimmt der Anteil der Älteren sogar besonders schnell zu. Sie zu versorgen kann nicht mehr einfach Verwandten überlassen werden. Vielfach schwächt der soziale und wirtschaftliche Wandel die Solidarität in den Familien. Und auch wo diese weiter eine zentrale Rolle in der Alterssicherung spielt wie in großen Teilen Afrikas, hilft das den Schwächsten im Alter oft wenig.
Alter

Heftschwerpunkt

Altern in Unsicherheit
In Kerala wie in Burkina Faso erweist sich die Alterssicherung über die Großfamilie als Mythos
Das Alter hat viele Gesichter
Warum älter werden weit mehr ist als ein biologischer Prozess
Die alte Welt
Die demografische Entwicklung erfordert rasches Handeln, um wachsende Armut zu vermeiden
Die deutsche Entwicklungshilfe nimmt Ältere kaum in den Blick
Das Thema alte Menschen ist ein blinder Fleck in der deutschen Entwicklungsarbeit
Hexenjagd in Afrika
Alte Menschen werden zunehmend Opfer von Aberglaube und Zauberheilern.
Konsum statt Familienwerte
In Indiens Mittelschicht geht der Respekt vor älteren Menschen verloren
Rechenfehler mit schweren Folgen
Chiles privates Rentensystem wird zum Sanierungsfall für den Staat
„Es spielt keine Rolle, dass Chiang Mai nicht am Bodensee liegt“
Demenzkranke Schweizer und Deutsche verbringen ihren Lebensabend in Thailand

Welt-Blicke

Alleinerziehende Frauen ausdrücklich erwünscht
Ein kolumbianisches Unternehmen hat mit einem sozialen Geschäftsmodell Erfolg
Allianz gegen die Gewalt
Vertreter von Christentum und Islam werben für Glaubensfreiheit und Toleranz
Wertvolle Bohnen
Der Anbau von Kakao wird in Sierra Leone zum wichtigen Wirtschaftszweig

Standpunkte

Auf verlorenem Posten
Nigeria will seine Homosexuellen-Gesetze verschärfen
Berechtigter Einwand, untaugliche Lösung
China will sich Treibhausgasemissionen aus der Exportproduktion nicht zurechnen lassen
Gegen die Mauer aus Gummi
Die juristische Verfolgung von Kriegsverbrechen ist ein mühsames Geschäft
Globales Konjunkturpaket gefragt
Die reiche Welt ignoriert die Folgen der Krise für die Entwicklungsländer
Keine Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft
In Israel und bei den Palästinensern versperren reaktionäre Ideologien den Weg zum Frieden
Risiken und Nebenwirkungen
Die Rolle privater Geber in der internationalen Gesundheitspolitik ist umstritten - ein Pro und Kontra

Journal

Auch Nichtstun ist eine Missachtung der Menschenrechte
Neuer BMZ-Aktionsplan gegen die Benachteiligung von Frauen
Blutgold aus dem Kongo
Die Behörden warnen Händler vor dubiosen Geschäften
Der Geldfluss versiegt
Appelle an die Geber, in der Krise die Entwicklungshilfe nicht zu kürzen
Erfolgsmodell bisher ohne Nachahmer
Bilanz des bedingungslosen Grundeinkommens in Namibia
Fairtrade als Standard
Das neue Vergaberecht wird das Einkaufsverhalten der Kommunen verändern
Heraus aus der Nische
In der Krise gewinnt die Idee einer solidarischen Ökonomie Anhänger
Kein Feuerwehreinsatz
Der Zivile Friedensdienst „sät Keime, die langsam wachsen"
Kein Geld für Klimahilfe
Der Handel mit Emissionsrechten bringt nicht genug Einnahmen
Keine Gefahr für die Zivilgesellschaft
Trotz wachsender Budgethilfe bleibt für nichtstaatliche Hilfsorganisationen genug zu tun
Knüppel gegen die Zivilgesellschaft
In Äthiopien schränkt ein neues Gesetz die Arbeit von NGOs ein
Mit verbundenen Augen – Bekämpfung der modernen Sklaverei
Trotz schärferer Gesetze wird Menschenhandel laut einem UN-Bericht noch immer nicht entschieden genug bekämpft.
Ratlos vor der Gefahr von Staatsbankrotten
Die Weltwirtschaftskrise erhöht die Schuldenlast vieler armer Länder
Schwarze Schafe besser finden
Kirchliche Werke arbeiten weiter an der Korruptionsvorbeugung
Von oben herab
Eine Evaluierung bescheinigt der EU Mängel in der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft
„Ohne öffentlichen Druck ist es manchmal einfacher“
Menschenrechtsdialog zwischen der Schweiz und Vietnam über Defizite in beiden Ländern

Süd-sichten

„Wir schicken keinen weg, der Hilfe braucht“
Kirchliche Krankenhäuser in Uganda müssen zunehmend um staatliche Zuschüsse kämpfen