Nothilfe

Der Somaliakenner Nisar Majid erklärt, wie Misswirtschaft und Betrug in der Zusammenarbeit mit dem Land am Horn von Afrika funktionieren, und plädiert an die Hilfsorganisationen, ehrlicher damit umzugehen.
Dem Welternährungsprogramm WFP wurden große Mengen Daten von Hilfsbedürftigen in Gaza gestohlen. Deutschland als großer Geldgeber des WFP solle darauf drängen, dass es solche Daten besser schützt, fordert die Linke.
Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Unser Autor ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.
Die Entwicklungshilfe sinkt dramatisch, und manche finden das nicht so schlimm oder gewinnen ihm sogar Gutes ab. Da geht in der Diskussion einiges durcheinander, meint Tillmann Elliesen.
Die Staaten haben in Berlin mehr Geld für die Opfer des Krieges im Sudan zugesagt. Erstmals waren soziale Organisationen aus dem Land vertreten, aber ein Weg zu Frieden ist nicht erkennbar.
Bei der Nahrungsmittelhilfe aus den USA droht ein Rückschritt in alte schlechte Zeiten. Und ein „America First“-Fan soll neuer Chef des Welternährungsprogramms werden. Keine guten Aussichten, meint Tillmann Elliesen.
Seit April 2023 kämpfen im Sudan die Rapid Support Forces gegen die sudanesische Armee um die Kontrolle über Land und Ressourcen. Der Krieg bringt Hunger und große Not. Bob Kitchen koordiniert die Nothilfe des International Rescue Committee und berichtet, wie es dort Hilfe leistet.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz muss sparen und nächstes Jahr Tausende Stellen streichen. Die westlichen Länder haben ihre Beiträge stark reduziert, und der Versuch, neue Geldquellen zu erschließen, war bislang wenig erfolgreich.
Das Entwicklungsministerium (BMZ) muss auch im nächsten Jahr mit weniger Geld auskommen. Während bei Posten wie der Ernährungssicherung und dem Wiederaufbau nach Krisen teils deutlich gespart wird, gibt es für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sogar mehr.
Andreas Frick ist Hauptgeschäftsführer von Misereor. Im Interview erzählt er, wie das Hilfswerk mit Mittelkürzungen umgeht, welche Errungenschaften der Entwicklungszusammenarbeit er in Gefahr sieht und was er von der neuen Bundesregierung erwartet.
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