China

Deutschland rechnet die Studienplatzkosten für Studierende aus Entwicklungsländern auf die Entwicklungshilfe (ODA) an. 2024 beliefen sich diese Kosten auf 2,2 Milliarden Euro – rund sieben Prozent der Gesamtausgaben. Warum wird das gemacht und warum wird es kritisiert?
Indonesien unterhält das weltweit größte islamische Bildungswesen, dessen Herzstück die Internatsschulen (Pesantren) bilden. Es ist teilweise in das nationale Bildungssystem eingebunden und hat zur Entstehung einer selbstbewussten islamischen Mittelschicht beigetragen.
Westliche Institutionen beurteilen die Wirtschaft in Entwicklungsländern ohne Rücksicht auf ihre soziale Wirklichkeit und die Ziele ihrer Regierungen. Dieser technische Blick muss dringend überwunden werden.
Der zweite WHO-Gipfel zur traditionellen Medizin Mitte Dezember soll auf den Weg bringen, woran Fachleute seit Jahrzehnten arbeiten: traditionelle Heilmethoden in Gesundheitssysteme weltweit einzubinden – inklusive Regulierung von Medikamenten und Praktiken.
Das globale Wirtschaftswachstum wird noch überwiegend mit Öl, Gas und Kohle befeuert. Den Übergang zu erneuerbaren Energien treibt vor allem China voran – zu langsam für den Klimaschutz, aber mit weitreichenden weltpolitischen Folgen.
China gibt sich als Freund der Entwicklungsländer. Aber seine Handels- und Wirtschaftspolitik ist für diese nachteilig, ihr Defizit gegenüber Peking wächst, erklärt eine neue Studie.
Ein Rezept dafür, wie die Ernährung der Welt wirklich funktioniert, präsentiert Vaclav Smil in seinem Buch mit diesem Titel nicht – äußert sich aber in Bezug auf die Zukunft dennoch zuversichtlich.
Die USA ziehen sich unter Präsident Donald Trump auf sich selbst zurück. Viele Länder im Süden wenden sich nun vom lange vorherrschenden neoliberalen Entwicklungsmodell ab und Chinas Rezepten zu, sagt der philippinische Soziologe und Aktivist Walden Bello.
China gilt als strategischer Konkurrent des Westens, wird aber selbst von vermeintlichen Fachleuten oft missverstanden, schreibt die Sinologin Marina Rud­yak in ihrem Buch.
Die europäischen Pläne für eine Partnerschaft mit Afrika folgen nach wie vor Europas Interessen und Vorlieben. Ein Neustart ist möglich, erfordert aber ein neues Ethos statt neuer Slogans.
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