Amnesty: Kenianische Arbeiterinnen in Saudi-Arabien ausgebeutet
Berlin - Kenianische Arbeitsmigrantinnen sind in Saudi-Arabien laut Amnesty International Rassismus, Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt. Als Hausangestellte müssten die Frauen regelmäßig mehr als 16 Stunden arbeiten, bekämen keinen freien Tag und dürften das Haus nicht verlassen, teilte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Berlin zur Veröffentlichung eines Berichts mit. Überdies seien sie sexualisierter, verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt.
UN: Klimawandel trifft Afrika besonders hart
Genf - Der Klimawandel und extreme Wettersituationen treffen laut den Vereinten Nationen den afrikanischen Kontinent besonders hart. Die Erderwärmung verschlimmere den Hunger und verursache die Vertreibung von Menschen, warnte die zu den UN gehörende Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Montag in Genf zur Veröffentlichung eines Berichts. Demnach war das vergangene Jahrzehnt das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.
Welternährungsprogramm: Im Gaza-Streifen droht Hungersnot
Rom, Genf - Die Bevölkerung im gesamten Gaza-Streifen ist laut dem Welternährungsprogramm der UN von einer Hungersnot bedroht. Die Gewalt, die geschlossenen Grenzübergänge und knappe Vorräte verschärften Hunger und Unterernährung unter den mehr als zwei Millionen Kindern, Frauen und Männern, erklärte das WFP am Montag in Rom.
UN warnen vor Verschärfung der Hungerkrise in West- und Zentralafrika
Genf - Die Hungerkrise in mehreren Ländern West- und Zentralafrikas droht sich zu verschärfen. Mehr als 36 Millionen Menschen hätten schon jetzt nicht genug zu essen, teilte das UN-Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag in Genf mit. Diese Zahl werde bis August 2025 voraussichtlich auf über 52 Millionen ansteigen.
UN: Mehr als 3.000 Lastwagen mit Hilfsgütern für Gaza stecken fest
Genf - Mehr als 3.000 Lastkraftwagen mit Hilfsgütern für die hungernden Menschen im Gaza-Streifen sitzen nach UN-Angaben außerhalb des Gebiets fest. Israel müsse die Konvois umgehend in den Gaza-Streifen fahren lassen und die Abriegelung beenden, verlangte Juliette Touma, Leiterin der Kommunikationsabteilung des Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge, UNRWA, am Freitag in Genf.
Amnesty: Emirate liefern chinesische Waffen in den Sudan-Krieg
Nairobi/Khartum - Im Sudan-Krieg werden laut Amnesty International modernste chinesische Waffen eingesetzt. Die würden der paramilitärischen RSF-Miliz von den Vereinigten Arabischen Emiraten geliefert, teilte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag mit. Die VAE verstießen damit gegen das internationale Waffenembargo für die westsudanesische Region Darfur.
Port-au-Prince - eine belagerte Stadt
Liebe Leserin, lieber Leser,
Malis Junta verbietet sämtliche politischen Aktivitäten im Land
Dakar/Bamako - In Mali sind per Präsidialdekret sämtliche Aktivitäten mit „politischem Charakter“ bis auf Weiteres ausgesetzt. Das Dekret wurde nach der Sitzung des Ministerrats am Mittwoch im staatlichen Fernsehen ORTM verlesen. Die Organisatoren von Protesten, die für Freitag angekündigt waren, wollen juristisch gegen das Dekret vorgehen, wie der französische Sender RFI am Donnerstag berichtete.