Führungswechsel bei der Weltbank: Banga wird neuer Präsident

Berlin - Die Weltbank bekommt einen neuen Präsidenten. Am Freitag tritt der ehemalige Mastercard-Manager Ajay Banga die fünfjährige Amtszeit an der Spitze der internationalen Finanzinstitution an. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist es, die weltweit größte Bank für Entwicklungsfinanzierung zu reformieren. Neben Hunger und Armut soll sie auch globale Krisen stärker in den Blick nehmen, wie den Kampf gegen Pandemien und Maßnahmen gegen den Klimawandel. Auf der Jahrestagung im kommenden Oktober im marokkanischen Marrakesch sollen dazu konkrete Beschlüsse gefasst werden.

Ugandas Präsident Museveni verteidigt Anti-Homosexuellen-Gesetz

Kampala - Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat das drakonische Anti-Homosexuellen-Gesetz verteidigt. Wie die Tageszeitung „Daily Monitor“ am Donnerstag berichtete, bezeichnete Museveni Homosexualität als ernstes Problem mit „schwerwiegenden Folgen für die Menschheit“. Sein Büro hatte ihn zuvor auf Twitter mit den Worten zitiert, die Unterzeichnung des Gesetzes sei abgeschlossen und niemand werde die Entscheidung umkehren.

Brasilianisches Parlament stimmt für Gesetz gegen Indigenen-Rechte

Berlin, São Paulo - Mit der Billigung eines Gesetzes zur Einschränkung von Indigenen-Rechten hat das brasilianische Abgeordnetenhaus Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine schwere Niederlage beschert. 283 Parlamentarier stimmten am Dienstag (Ortszeit) für die Initiative, 155 dagegen, wie das Nachrichtenportal „G1“ berichtete. Das Gesetz kann vorerst nicht in Kraft treten, da die Grundlage dafür noch vor dem Obersten Gericht geprüft wird. Doch die Abstimmung gilt als Schwächung für Lula, der sich im Wahlkampf für eine Stärkung der Rechte der Urvölker eingesetzt hatte.

Waffenruhe im Sudan um weitere fünf Tage verlängert

Nairobi/Khartum - Im Sudan haben sich die Konfliktparteien auf eine Verlängerung der Waffenruhe um weitere fünf Tage geeinigt. Wie aus einer am Montagabend von der US-Botschaft im Sudan auf Twitter verbreiteten Erklärung hervorgeht, soll damit humanitären Helfern mehr Zeit eingeräumt werden, ihrer Arbeit nachzugehen. Die seit dem 22. Mai geltende Feuerpause zwischen der Armee und den paramilitärischen „Rapid Support Forces“ (RSF) wäre am Montagabend ausgelaufen.

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