Scharfe Kritik an neuem Anti-LGBT-Gesetz in Uganda

Berlin/Kampala - Die Unterzeichnung des drakonischen Anti-LGBT-Gesetzes in Uganda durch Staatschef Yoweri Museveni sorgt weltweit für Kritik. Der US-amerikanische Außenminister Antony Blinken erklärte am Montag in Washington, die Vereinigten Staaten seien zutiefst besorgt. Auch der EU-Außenbeauftrage Josep Borrell, die Bundesregierung und Menschenrechtler zeigten sich entsetzt. 

Nigeria: Neuer Präsident Tinubu ins Amt eingeführt

Nairobi/Abuja - Nigerias neuer Präsident Bola Ahmed Tinubu ist am Montag in sein Amt eingeführt worden. Der 71-Jährige löst Muhammadu Buhari ab, der das afrikanische Land seit 2015 regiert hatte. Der Amtseinführung Tinubus und seines Stellvertreters Kashim Shettima in der Hauptstadt Abuja wohnten Staatschefs Dutzender afrikanischer Länder bei, wie auch Delegationen aus den USA und China.

Ugandas Präsident stimmt drakonischem Anti-LGBT-Gesetz zu

Kampala - Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat dem umstrittenen Anti-Homosexualitätsgesetz zugestimmt. Dies gab das ugandische Parlament am Montag auf seiner Twitter-Seite bekannt. Damit hat Uganda eines der schärfsten gegen Homosexualität gerichteten Gesetze der Welt, das sogar die Todesstrafe bei Fällen von „besonders schwerer Homosexualität“ vorsieht. Gemeint ist damit unter anderem der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen durch homosexuelle Menschen.

UN müssen Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch reduzieren

Bangkok/Dhaka - Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) muss die Versorgung Hunderttausender Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch wegen Finanzierungsengpässen reduzieren. Der Wert der monatlichen Lebensmittelgutscheine sei auf acht US-Dollar (etwa 7,50 Euro) reduziert worden, teilte das WFP am Freitag in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka mit. Das habe besonders für Frauen und Kinder katastrophale Folgen, warnte der Landesdirektor des UN-Programms, Dom Scalpelli.

Versammlung in Malis Hauptstadt Bamako fordert Abzug der UN-Truppen

 

Kampala/Bamako - In Malis Hauptstadt Bamako haben am Donnerstag Tausende Menschen den Abzug der UN-Truppen gefordert. Zu der Versammlung hatten die Partei des Übergangspremierministers Choguel Maïga, M5-RFP, sowie zivilgesellschaftliche Gruppen aufgerufen, wie das Nachrichtenportal „Maliweb“ am Freitag berichtete. Demnach kritisierten die Teilnehmer der Versammlung, dass die UN-Friedensmission Minusma keinen Willen zur Lösung der Krise in dem westafrikanischen Land zeige.

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