Sophie von der Tann: Pressefreiheit im Gaza-Krieg stark eingeschränkt

Frankfurt a.M. - Die ARD-Nahost-Korrespondentin Sophie von der Tann betrachtet die Abriegelung des Gaza-Streifens durch Israel als „massive Einschränkung der Pressefreiheit“. „Wir kommen da nicht rein“, sagte von der Tann am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Frankfurter Presseclubs. Die Zusammenarbeit mit Ortskräften sei für sie und das gesamte Team daher essenziell.

UN-Ziel zu Hungerbekämpfung droht in 56 Ländern zu scheitern

Berlin - Seit zehn Jahren hat es im weltweiten Kampf gegen Hunger laut der Deutschen Welthungerhilfe nur wenige Fortschritte gegeben. Aktuell habe der sogenannte „Welthunger-Index“ (WHI) einen Durchschnittswert von 18,3 (mäßig). Das sei nur 0,7 Punkte weniger als im Referenzjahr 2016, teilte die Organisation bei der Vorstellung ihres Jahresberichts am Donnerstag in Berlin mit.

Papst Leo kritisiert Gleichgültigkeit von Christen gegenüber Armen

Rom - Papst Leo XIV. hat in seinem ersten größeren apostolischen Schreiben eine Gleichgültigkeit mancher Christen gegenüber den Armen und Ausgeschlossenen beklagt. In einigen christlichen Bewegungen und Gruppen lasse sich ein „mangelndes oder gar fehlendes Engagement für das Gemeinwohl der Gesellschaft und insbesondere für die Verteidigung und Förderung der Schwächsten und Benachteiligten“ feststellen, schreibt der Papst in dem Dokument „Dilexi te“ („Ich habe dich geliebt“), das der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte.

Familienplanung in Kenia nicht nur Frauensache

Nairobi - Pastor Maurice Onyango steht an einem weißen Pult und heißt die Frauen willkommen, die sich auf den Plastikstühlen versammelt haben. Es ist Samstagnachmittag, und in seiner Kirche Word of Hope (Wort der Hoffnung) versammeln sich die aktiven Frauen der Pfingstgemeinde in Baba Dogo, einem Stadtteil zwischen Industriegebiet und Slum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Sie wollen heute über Familienplanung sprechen.

Ecuador: Auto von Präsident Daniel Noboa bei Protesten angegriffen

Berlin/Quito - In Ecuador ist das Fahrzeug des Präsidenten Daniel Noboa bei einer Demonstration im Norden des Landes angegriffen worden. Nach Angaben der Regierung auf der Plattform X bewarfen Demonstrierende am Dienstagnachmittag (Ortszeit) den gepanzerten Wagen mit Steinen und setzten mutmaßlich auch Schusswaffen ein. Präsident Noboa sei auf dem Weg zur Einweihung eines neuen Leitungswassersystems gewesen und von der Demonstration am Straßenrand angegriffen worden, hieß es. Von der Regierung verbreitete Fotos zeigen Beulen an der Karosserie und Risse in den Fenstern des Fahrzeugs.

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