Gefängnis
Eine Beamtin aus Nigeria verbessert in Afrika Haftbedingungen mit kleinen Schritten: Die Justizvollzugsbeamtin Olukemi Ibikunle setzt sich erfolgreich für bessere Perspektiven in Gefängnissen ein – in ihrer Heimat Nigeria ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie im Rahmen der UN-Friedensmission MONUSCO stationiert war.
Sie setzen sich für die Menschenrechte, die Umwelt oder für die Armen ein: Eine ehemalige Richterin, eine Rechtsanwältin und zwei Anwälte beschreiben, warum sie ihren Beruf gewählt haben und vor welchen Herausforderungen sie stehen.
In Guatemala hat der sogenannte Pakt der Korrupten die obersten Gerichte seit Jahren fest im Griff. Damit sichert sich eine von Korruption durchzogene Elite Macht und Straffreiheit. Die anstehenden Justizwahlen könnten das ändern.
Mit seiner Begnadigung von 175 verurteilten Straftätern hat der nigerianische Präsident Bola Tinubu im Land für Empörung gesorgt. Schließlich nahm er die Amnestie teilweise zurück.
Sechs Wochen hat der Regisseur Jean-Baptiste Bonnet das Team des Seenotschiffs Ocean Viking vor der libyschen Küste begleitet und war bei der Bergung von 92 Geflüchteten dabei. Einige von ihnen kommen in seiner Dokumentation „Save Our Souls“ zu Wort.
In Moldau sorgen Programme zum sicheren Drogenkonsum dafür, dass Häftlinge sich nicht mit Aids oder Tuberkulose anstecken. Statt in der Haft zu sterben, machen nun viele Gefangene dort einen erfolgreichen Entzug.
Die Gefängnisse im Kongo sind komplett überfüllt. Dabei sind die Zustände so schlimm, dass Inhaftierte verhungern. Für etwas Besserung sorgt vor allem eines: Bestechung.
Kolumbiens Regierung will den Strafvollzug humaner gestalten. Dagegen gibt es große Widerstände, obwohl Gefängnisse wie „La Modelo“ damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
Die kleine, informelle „Bewegung der Opfer des Regimes“ (MOVIR) unterstützt Verhaftete und ihre Familien.
Wie ein Jugendlicher zum Kriminellen gemacht worden ist.
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