Pressefreiheit

Indizes zur Freiheit der Medien vereinfachen oft die Lage in Entwicklungsländern. Forscherinnen haben in Ostafrika Journalisten gefragt und ein komplexes Bild erhalten.
"Wir arbeiten, um uns abzuschaffen", sagt Mohammed Chahrour, Nothilfereferent bei "Reporter ohne Grenzen".
Mexiko zählt zu den lebensgefährlichsten Ländern für Journalisten. Die mexikanische Dokumentarfilmerin Juliana Fanjul porträtiert ihre Landsfrau, die Radiojournalistin Carmen Aristegui, die gegen Zensur, Schikanen und Todesdrohungen anarbeitet.
Seit einem halben Jahrhundert werden Journalisten aus dem globalen Süden von deutschen Organisationen fortgebildet. Doch inzwischen umfasst die Medien­entwicklungszusammenarbeit mehr als Trainings.
Wie in Südafrika die Journalisten des amaBhungane-Zentrums zum Sturz von Präsident Jacob Zuma beigetragen haben.
Die Arbeitsbedingungen für Journalisten sind schwierig: Recherchen zu Korruption oder Menschenrechtsverletzungen sind in vielen Ländern der Welt lebensgefährlich. Medienfeindliche Hetze vergiftet auch in Europa und den USA die Atmosphäre.
Äthiopien ist freier und offener geworden seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Abiy Ahmed. Das spüren auch die Journalisten des Landes. Manche sehen aber neue Gefahren heraufziehen.
Ein Bericht von Reporter ohne Grenzen zeigt auf, wie China Einfluss auf ausländische Medien und Journalisten nimmt.
In Gambia wittern Journa­listen Morgenluft, seit der Diktator Yahya Jammeh
nach einer Wahlniederlage zum Rückzug gezwungen wurde. Aber sie bleiben
wachsam, denn noch ist die neue Freiheit zerbrechlich.
Kein Geld, kein Internet, von Politikern bedroht: Einheimische Journalisten im Kongo müssen einiges aushalten können.
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