Buchtipps
Die Islamwissenschaftlerin Ursula Kowanda-Yassin besetzt den Begriff „Dschihad“ positiv. Sie erläutert, was er ihrer Ansicht nach ursprünglich meint: eigenverantwortlich für eine gute Sache eintreten, die den Schöpfer zufriedenstellt.
Die meisten Grabsteine, die hiesige Steinmetze gravieren, kommen aus China, Indien oder Vietnam. Walter Eberlei zeigt, wie viel Kinderarbeit beim Abbau der Steine im Spiel ist.
Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo gilt vielen als Inbegriff von Leid und Elend. Die Autoren lassen in ihrem außergewöhnliche Buch die Bewohner zu Wort kommen.
Am 18. Juli wäre Nelson Mandela 100 Jahre alt geworden. Der Politikwissenschaftler Stephan Bierling porträtiert den Helden des Anti-Apartheid-Kampfes, der Versöhnung an die Stelle von Rache setzte.
Kann es globale Solidarität von Frauen geben? Sara de Jong hat die Einstellungen von Frauen in nichtstaatlichen Organisationen des Nordens erforscht.
Der israelische Schriftsteller David Grossman findet in seinen Reden und Essays neue Perspektiven für den Nahostkonflikt – über die Mittel der Literatur.
Der spanische Dokumentarfotograf Carlos Spottorno und sein Reporterkollege Guillermo Abril erzählen mit verfremdeten Fotos und kurzen Textpassagen die Geschichte der Massenmigration der vergangenen Jahre. Ihre Bilder zeichnen eine beklemmende Vision der Festung Europa.
In Rita Indianas Dystopie von einer ökologisch zerstörten und von einem Volkstribun beherrschten Dominikanischen Republik verschwimmen die (Geschlechts-)Identitäten der Protagonisten ebenso wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
In dem Roman über die Revolution in Ägypten ist der Tod allgegenwärtig. Omar Robert Hamilton verbindet minutiös recherchierte Fakten und Erlebnisse mit der Geschichte zweier Liebender.
Boko Haram und die Frauen: Die US-amerikanische Politologin Hilary Matfess entwirft ein vielschichtiges Bild, das weit über Opfer-Täter-Beziehungen hinausgeht.
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