Buchtipps
Hartmut Sangmeister und Heike Wagner möchten in ihrem Sammelband Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Entwicklungspolitik abwägen. Ein roter Faden ist dabei allerdings nicht zu erkennen.
Seit 2015 sind Rufe lauter geworden, die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU zu stärken. Christian Deubner beleuchtet die Debatte über den Sinn und die Zukunft der GSVP.
Südafrika ist ein Magnet für deutsche Touristen: Gute Infrastruktur, atemberaubende Landschaften und spektakuläre Tiersafaris locken immer mehr Reisende an. Die Journalistin Leonie March zeigt örtliche Entwicklungsansätze und kulturellen Austausch abseits bekannter Strecken.
Für den niederländischen Sozialforscher Ruud Koopmans ist Integration umso schwieriger, je größer die kulturelle Distanz zur Mehrheitsgesellschaft ist. Deshalb fordert er Zuwanderer vor allem zur Anpassung auf.
Der Sprachwissenschaftler und Blogger Anatol Stefanowitsch verteidigt in seinem Buch die „gerechte Sprache“ vor Vorwürfen von „Sprachverhunzung“ oder „Genderkrampf“.
Tonnenweise entsorgte Lebensmittel und engagierte Essensretter: Die Schweizer Autorin Claudia Graf-Grossmann zeigt, wo auf dem Weg zwischen Feld und Teller die meisten Abfälle entstehen und wie sie vermieden werden können.
Die Journalistin Kathrin Hartmann klagt in ihrem Buch die Konzerne des globalen Nordens an, die Ressourcen des Südens plündern und dabei ihre Produkte als umweltverträglich und sozial präsentieren.
Der aus Swasiland stammende Anthropologe Jason Hickel fordert in seiner Kampfschrift, Armut und Hunger durch einen globalen Mindestlohn und globale Unternehmenssteuern zu bekämpfen.
Der in Kanada lebenden gebürtigen Ghanaerin Adwoa Badoe ist mit „Aluta“ eine interessante Mischung aus leichter Unterhaltungslektüre und politischem Roman gelungen.
Lange Vorgeschichte: Der Journalist Francis Wade zeichnet die jahrzehntelange Ausgrenzung und Diskriminierung der muslimischen Rohingya nach.
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