Buch

In dem Roman, der in den 1990er Jahren spielt, beschreibt der iranische Exilschriftsteller Shahriar Mandanipur, wie Gewalt und religiöse Willkürherrschaft die Beziehungen der Menschen in seiner Heimat zerstören. 
Dass 1804 nach dem Kampf gegen die Kolonialherren in Haiti eine unabhängige Republik entstand und die Haitianer damals die Sklaverei abschafften, ist hierzulande kaum bekannt. Der Sammelband erinnert an die nicht eingelösten Versprechen von damals. 
Arno Bönners umfangreiche Analyse der Korruption in Nigeria vertritt die These, dass die Ursprünge des afrikanischen Korruptionssystems in Europa liegen. Verständlich ist die aktualisierte Dissertation wohl nur für Fachleute. 
Der US-amerikanische Journalist und ehemalige Ägyptenkorrespondent Peter Hessler erlebte das Scheitern des Arabischen Frühlings hautnah. In seiner Analyse der aktuellen Militärdiktatur zieht er eine Linie von der autoritären Pharaonenzeit in die Gegenwart.
Detailliert untersucht Nina Lakhani die Hintergründe und Ermittlungen zum Mord an der honduranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres – und zeichnet so das Porträt eines gescheiterten Staates.
Der britische Historiker James Walvin zeigt in seiner Globalgeschichte des Zuckers, dass der mächtige Stoff nicht nur gesundheitlich, sondern auch gesellschaftlich großen Schaden verursacht. 
Der erste Roman von Malu Halasa, einer US-amerikanischen Nahostspe­zialistin mit jordanischen Wurzeln, porträtiert auf unterhaltsame Art drei Generationen der christlichen Familie Sabas aus Amman. 
Jeremy Tiang rollt die düstere Entstehungsgeschichte seines Geburtslandes Singapur auf und erzählt, was die großen Verwerfungen im Kleinen bedeuten. 
In seinen erstmals auf Deutsch vorliegenden Kurzgeschichten schildert der im Libanon aufgewachsene Schriftsteller Mazen Maarouf Erfahrungen von Gewalt, Verstümmelung und Demütigung auf ebenso plastische wie surrealistische Weise.
Der Kampf gegen den Klimawandel hat viele Gesichter. Einige von ihnen zeigt der Journalist Thomas Kruchem in seinem Buch. 
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