Seenotrettung
Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, am Steuer des kirchlichen Flüchtlingsschiffs „Seawatch 4“.  
Seenotrettung

Bischöfe schicken ein Schiff

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit Spenden ein Schiff gekauft, das ab April in Seenot geratene Flüchtlinge retten könnte. Katholische Bischöfe unterstützen stattdessen private Retter. Manche begrüßen das, andere tun es als Symbolpolitik ab und einige werfen den Kirchen vor, Schleuser zu unterstützen.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit Spenden ein Schiff gekauft, das ab April in Seenot geratene Flüchtlinge retten könnte. Katholische Bischöfe unterstützen stattdessen private Retter. Manche begrüßen das, andere tun es als Symbolpolitik ab und einige werfen den Kirchen vor, Schleuser zu unterstützen.

„Man lässt keine Menschen ertrinken!“ Mit diesem Satz brachte die Hannoveraner Pfarrerin Sandra Bils in ihrer Predigt beim Kirchentag in Dortmund im Juni 2019 auf den Punkt, was viele der 22 Millionen evangelischen Christen in Deutschland dachten. Tausende Kirchentagsbesucher setzten gern ihre Unterschrift unter die Resolution „Schickt ein Schiff“, die Ansgar Gilster, der EKD-Beauftragte für Migrations- und Flüchtlingsfragen, vorbereitet hatte.

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erschienen in Ausgabe 4 / 2020: Willkommen – oder nicht?

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