Finanzsystem
Unternehmen in KeniaDie Privatwirtschaft als Entwicklungsmotor: Auszubildende im Innovationslabor Gearbox in Nairobi, Kenia. Start-up-Unternehmer arbeiten hier an ihren Produkten.

REUTERS/Jackson Njehia

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Entwicklungsbanken kooperieren

Die Österreichische Entwicklungsbank (OeEB) und die Europäische Investitionsbank (EIB) wollen gemeinsam Investitionen in Ländern Subsahara-Afrikas fördern. Für beide Banken ist das eine Premiere.

Für die Zusammenarbeit hat die EIB Ende Mai eine erste Tranche von 50 Millionen Euro aus einer 100 Millionen Euro umfassenden Kreditlinie für die OeEB bereitgestellt. Die OeEB wird, so heißt es in einem Kommuniqué, die Kredite an afrikanische Unternehmen weiterleiten, entweder direkt oder über lokale Finanzinstitute.

Sowohl für die OeEB als auch für die EIB ist das die erste derartige Kooperation. Einzig die portugiesische Entwicklungsbank SOFID hatte vor einigen Jahren Kredite der EIB an Kleinunternehmen in den ehemaligen portugiesischen Kolonien in Afrika weitergeleitet. An der EIB sind sämtliche EU-Mitgliedsstaaten beteiligt.

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erschienen in Ausgabe 7 / 2021: Entwicklung wohin?

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