Unicef mahnt mehr Einsatz für Rechte von Mädchen an

Frankfurt a.M./New York - Das UN-Kinderhilfswerk Unicef mahnt mehr Einsatz für die Rechte von Mädchen an. 30 Jahre nach der Verabschiedung der sogenannten Pekinger Erklärung zur Gleichstellung der Geschlechter würden trotz großer Fortschritte Millionen Mädchen weltweit in vielen Bereichen benachteiligt, erklärte Unicef am Freitag in New York zum Weltfrauentag am 8. März. Zudem seien sie Gewalt und Kinderehen ausgesetzt.

US-Bundesrichter ordnet Auszahlung von Hilfsgeldern an

Washington - Die US-Regierung muss ab Montag 18 Uhr Ortszeit einen ersten Teil der mit der Entwicklungsbehörde USAID vereinbarten Zahlungen an Hilfsorganisationen leisten. Das ordnete Bundesrichter Amir Ali laut Medienberichten am Donnerstag (Ortszeit) in Washington an. US-Präsident Donald Trump hatte die Hilfszahlungen an seinem ersten Tag im Amt im Januar eingefroren. Hilfsverbände warnten vor katastrophalen Folgen und zogen vor Gericht. Der Präsident habe nicht die Macht, vom Kongress bewilligte Zahlungen einseitig zu stoppen.

UN werfen Sudans Kriegsparteien massenhafte Folter von Gefangenen vor

Genf - Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte wirft den Kriegsparteien im Sudan die massenhafte Folterung von Gefangenen vor. Zehntausende Menschen, auch Frauen und Kinder, seien ohne Anklage in schmutzige und überfüllte Einrichtungen gesperrt und müssten Misshandlungen erdulden, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Kommissariats.

Zwei Millionen Euro Hilfsleistungen für Opfer von Colonia Dignidad

Berlin - Opfer der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile haben in der vergangenen Wahlperiode laut einem Medienbericht rund zwei Millionen Euro an Hilfsleistungen erhalten. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ (Donnerstag) unter Verweis auf einen Bericht der Gemeinsamen Kommission von Bundestag und Bundesregierung zur Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad berichtete, wurden 398 Anträge von Betroffenen bewilligt.

UN: Millionen Menschen nach US-Streichungen durch Tuberkulose bedroht

Genf - Der Kampf gegen die Tuberkulose ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch den US-Finanzstopp akut gefährdet. Millionen Menschen seien durch Neu-Infektionen tödlich bedroht, warnte die WHO am Donnerstag in Genf. Die Tuberkulose sei die gefährlichste Infektionskrankheit der Welt. Die USA seien bislang der größte bilaterale Geber für Programme zur Bekämpfung des Leidens gewesen.

USA: Supreme Court erteilt USAID-Abwicklung Absage

Washington -  Der Oberste Gerichtshof der USA hat der USAID-Abwicklung durch Präsident Donald Trump eine Absage erteilt. Der Supreme Court wies die Regierung am Mittwoch (Ortszeit) an, die von ihr eingestellten finanziellen Zuwendungen an die US-amerikanische Entwicklungsbehörde zu zahlen. Trump und Berater Elon Musk hatten die Arbeit von USAID grundsätzlich infrage gestellt.

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