UN: Folgen des Klimawandels für Tausende Jahre unumkehrbar

Genf - Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat sich im vergangenen Jahr laut UN deutlich beschleunigt. Bestimmte Folgen der Erderwärmung würden über Hunderte, wenn nicht Tausende von Jahren unumkehrbar sein, heißt es in einem neuen Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), der am Mittwoch in Genf erschien. Der Report über den Zustand des Weltklimas bestätigt, dass 2024 wahrscheinlich das erste Kalenderjahr war, in dem die durchschnittliche Temperatur um mehr als die kritischen 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau lag.

USA: Shutdown von Entwicklungsbehörde war wohl nicht rechtmäßig

Washington - Der Rechtsstreit um die Auflösung der US-Entwicklungsbehörde hält an. Am Dienstag urteilte ein Bundesrichter in Greenbelt im Bundesstaat Maryland, die massiven Entlassungen und Programmkürzungen bei USAID durch Präsident Donald Trumps Berater Elon Musk seien vermutlich verfassungswidrig. Die meisten USAID-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sind seit Trumps Amtsantritt im Januar entlassen worden.

Peru: Ausnahmezustand für Hauptstadt Lima verhängt

Berlin/Lima - Nach einem sprunghaften Anstieg der Kriminalität hat die Regierung in Peru den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Lima und die Nachbarprovinz Callao ausgerufen. Laut einem am Montag (Ortszeit) auf X veröffentlichten Dekret werden Nationalpolizei und Militär zur „Aufrechterhaltung der inneren Ordnung“ eingesetzt. Der Ausnahmezustand gilt zunächst für eine Dauer von 30 Tagen, kann aber verlängert werden. Öffentliche Versammlungen sind für diesen Zeitraum verboten, das Militär patrouilliert in den Straßen.

Guterres schockiert über Israels Luftangriffe auf Gaza-Streifen

New York, Genf - UN-Generalsekretär António Guterres hat sich schockiert über die neuen israelischen Luftangriffe auf den palästinensischen Gaza-Streifen geäußert. Viele Zivilisten seien bei den Attacken getötet worden, teilten die UN am Dienstag in Genf mit.

Guterres rief dazu auf, die vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der Terrorgruppe Hamas einzuhalten. Humanitäre Hilfe müsse ungehindert die Bedürftigen erreichen und die verbleibenden Geiseln sollten bedingungslos freigelassen werden.

Nach US-Hilfsstopp: Action Medeor will Engagement ausbauen

Tönisvorst - Nach den massiven Kürzungen bei der US-amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID stockt das deutsche Medikamentenhilfswerk Action Medeor seine Hilfe auf. „Wir werden unsere Anstrengungen, möglichst vielen Menschen den Zugang zu Gesundheit zu verschaffen, in den nächsten Monaten verstärken“, sagte Vorstandssprecher Sid Peruvemba am Dienstag im niederrheinischen Tönisvorst. In welchem Maße das gelinge, hänge auch davon ab, wie sehr man jetzt von Spenden unterstützt werde.

Haiti: Angriff auf Fahrzeuge von "Ärzte ohne Grenzen"

Berlin - Laut „Ärzte ohne Grenzen“ sind am Samstag in Port-au-Prince vier Fahrzeuge der Hilfsorganisation beschossen worden. Beim Versuch, Personal vor der eskalierenden Gewalt in Sicherheit zu bringen, seien mehrere Personen leicht verletzt worden, teilte „Ärzte ohne Grenzen“ am Montagabend in Berlin mit. Die Fahrzeuge seien klar gekennzeichnet gewesen und ihre Fahrt war den Behörden gegenüber angemeldet worden. Sie sollten Mitarbeitende aus dem Turgeau-Notfallzentrum herausbringen, wo „Ärzte ohne Grenzen“ seine Arbeit aufgrund der eskalierenden Gewalt am 15.

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