Nach 13 Jahren: Deutsche Botschaft in Damaskus wiedereröffnet

Berlin - Rund drei Monate nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad hat Deutschland wieder eine Botschaft in Syrien. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) eröffnete bei ihrem Besuch in der Hauptstadt Damaskus am Donnerstag die deutsche Vertretung, wie das Auswärtige Amt dem Evangelischen Pressedienst (epd) bestätigte. Sie war 2012 nach dem Beginn des Bürgerkriegs geschlossen worden.

Mexiko: Menschenrechtler fordern Aufklärung über Todeslager

Mexiko-Stadt - Nach dem Bekanntwerden erster Ermittlungsergebnisse zum Todeslager im mexikanischen Teuchitlán im Bundesstaat Jalisco haben Menschenrechtler weitere Aufklärung gefordert. Das jesuitische Menschenrechtszentrum ProDH erklärte auf der Plattform X am Mittwoch (Ortszeit), sowohl die Anklagebehörde von Jalisco als auch die mexikanische Staatsanwaltschaft seien offensichtlich „überfordert und unfähig“.

Venezuela stimmt weiteren Abschiebeflügen aus den USA zu

Berlin/Caracas - Unter dem Druck der USA hat Venezuela weitere Abschiebeflüge genehmigt. Staatschef Nicolás Maduro kündigte für Donnerstag (Ortszeit) die Ankunft von 306 aus den USA ausgewiesenen Venezolanern an, wie die Tageszeitung „El Nacional“ berichtet. Grund für das Einlenken des Regimes in Caracas sind Drohungen aus den USA, ansonsten die Wirtschaftssanktionen zu verstärken. „Venezuela ist verpflichtet, seine aus den Vereinigten Staaten repatriierten Bürger aufzunehmen. Darüber kann man nicht diskutieren oder verhandeln“, sagte US-Außenminister Marco Rubio.

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