Ostkongo: M23-Miliz unter Verdacht nach Mord an Rapper

Nairobi/Goma - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist ein prominenter Rapper ermordet worden. Delcat Idengo sei am Donnerstag in der Provinzhauptstadt Goma während des Drehs für ein Musikvideo auf offener Straße erschossen worden, berichtete der UN-finanzierte Sender Radio Okapi am Freitag. Idengo (bürgerlich Delphin Vinywasiki) hat sich in seinen Liedern immer wieder politisch positioniert und sowohl Rebellengruppen als auch die Regierung kritisiert.

Äthiopien: Zulassung der Ex-Regierungspartei TPLF ausgesetzt

Nairobi/Addis Abeba - Die Zulassung der ehemaligen äthiopischen Regierungspartei Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) ist für drei Monate ausgesetzt. Wie die Zeitung "Addis Standard” am Donnerstagabend berichtete, untersagte die Nationale Wahlbehörde der Partei für die kommenden Monate jegliche politische Aktivitäten. Die TPLF hatte ihren Parteistatus verloren, als sie im November 2020 einen Krieg gegen die Zentralregierung Äthiopiens unter Präsident Abiy Ahmed begann und im Mai 2021 von der Regierung zu einer Terrororganisation erklärt wurde.

Reemtsma: "Wähler interessieren sich für die Klimakrise"

München - Fridays-for-Future-Sprecherin Carla Reemtsma bedauert, dass das Thema Klima im Wahlkampf kaum eine Rolle spielt. „Es ist ja so, dass die Wählerinnen und Wähler sich doch ganz klar für die Klimakrise interessieren“, sagte sie am Freitag dem Radiosender Bayern2. Umfragen zeigten, dass das Klima ein zentrales Thema sei. „Wir wissen, dass die Anhängerinnen von allen demokratischen Parteien sich mehr Klimaschutz wünschen, auch von der Union“, so Reemtsma.

Studie: Klimawandel verstärkt Bedrohungen für deutsche Sicherheit

Berlin - Eine nationale Studie stuft den Klimawandel als eines der größten Sicherheitsrisiken für Deutschland ein. Der im Auftrag von Auswärtigem Amt und Verteidigungsministerium erstellte Report warnt vor Ernteausfällen, Preisschocks und wirtschaftlichen Einbußen, die politische Instabilität und verstärkte Migration zur Folge haben könnten.

Bandengewalt in Haiti: Amnesty prangert Leid von Kindern an

Frankfurt a.M. - Amnesty International hat das Leid von Kindern durch die Bandengewalt in Haiti angeprangert. In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht dokumentiert die Menschenrechtsorganisation die Vergewaltigung mehrerer Mädchen durch Gangmitglieder sowie die Zwangsrekrutierung von Kindern.

Die Gangs hätten großes Elend in Haiti verursacht, erklärte Amnesty-Generalsekretärin Agnès Callamard. „Sie bedrohen, schlagen, vergewaltigen und töten Kinder.“

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