UN-Hochkommissar fordert politische Lösung im Ost-Kongo

Genf - Der Hochkommissar für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, Volker Türk, hat ein Ende der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo gefordert. Die Konfliktparteien und alle anderen einflussreichen Kräfte sollten eine politische Lösung für die „tragische Situation“ finden, sagte er UN-Hochkommissar bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrates am Freitag in Genf.

Hilfsorganisationen warnen vor Stopp der US-Auslandshilfe

Berlin - Deutsche Hilfsorganisationen warnen vor den Folgen der Einschnitte bei der US-Auslandshilfe. Die Aussetzung der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe habe „gravierende Auswirkungen auf die direkte Versorgung von mindestens 120 Millionen Menschen in mehr als 100 Ländern“, erklärte der entwicklungspolitische Dachverband Venro am Donnerstag in Berlin.

UN rufen zum verstärkten Kampf gegen Genitalverstümmelung auf

Genf - Die Vereinten Nationen haben zu mehr Engagement im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung aufgerufen. Die grausame Praxis verursache tiefgreifende und lebenslange physische, emotionale und psychologische Narben bei den betroffenen Mädchen und Frauen, warnten die UN am Donnerstag in Genf. Mehr als 230 Millionen Mädchen und Frauen weltweit seien Überlebende des Eingriffs, hieß es anlässlich des Welttages der Nulltoleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung am 6. Februar. Die Verstümmelung könne auch tödlich enden.

Ostkongo: Milizen ernennen neuen Gouverneur

Nairobi/Goma - Nach der Einnahme großer Regionen im Ostkongo hat die Miliz M23 einen Gouverneursposten und mehrere Bürgermeisterämter neu besetzt. Im größten Stadion der Millionenstadt Goma versammelten sich am Donnerstag tausende Anwohner, um der Amtseinführung der neuen Administration beizuwohnen. Die M23-Rebellen hatten die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu Ende Januar mit militärischer und finanzieller Unterstützung aus Ruanda eingenommen und kontrollieren jetzt große Teile der Provinzen Nord- und Süd-Kivu.

Beschäftigte der US-Entwicklungsbehörde USAID werden beurlaubt

Washington - Ab Freitag werden zahlreiche Beschäftigte der US-Entwicklungsbehörde USAID beurlaubt. Ausgenommen seien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kritischen Bereichen und in Programmen von besonderer Bedeutung, informierte USAID auf seiner Internetseite. Diese Personen würden am Donnerstagnachmittag in Kenntnis gesetzt. Mit den Beurlaubungen eskaliert die Regierung von Donald Trump ihre Maßnahmen gegen USAID.

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