Brasilien: Haftstrafen für Mörder von Politikerin Franco

Berlin/Rio de Janeiro - Rund sechseinhalb Jahre nach der Ermordung der brasilianischen Linkspolitikerin Marielle Franco und ihres Fahrers sind die zwei Haupttäter zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Schwurgericht in Rio de Janeiro sprach am Donnerstagabend (Ortszeit) die ehemaligen Militärpolizisten Ronnie Lessa und Élcio de Queiroz des Mordes schuldig, wie die Tageszeitung „Folha de São Paulo“ berichtete. Die Stadträtin Franco war am 14. März 2018 in Rio de Janeiro auf offener Straße in ihrem Auto regelrecht hingerichtet worden.

Amnesty kritisiert COP-Gastgeberland Aserbaidschan

Frankfurt a.M. - Wenige Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz hat Amnesty International die Menschenrechtslage im Gastgeberland Aserbaidschan kritisiert. Auch in den vergangenen Monaten sei die Regierung gegen zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure vorgegangen, sagte Carmen Traute, Amnesty-Expertin für Zentralasien und Europa, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Doch insbesondere während des Klimagipfels müsse der freie Austausch von Ideen und Meinungen gewährleistet werden. Nur dann könne internationaler Klimaschutz erfolgreich sein.

Neue "Sea-Eye 5" mit erster Rettung im Mittelmeer

Frankfurt a.M., Regensburg - Das neue Rettungsschiff „Sea-Eye 5“ hat bei seinem ersten Einsatz im Mittelmeer 65 Menschen an Land gebracht. Die Besatzung habe die Geflüchteten in der Nacht auf Mittwoch aus einem überfüllten Holzboot vor der italienischen Insel Lampedusa an Bord genommen, teilte die Organisation Sea-Eye am Donnerstag mit. Einen Tag später hätten alle im Hafen der sizilianischen Stadt Pozzallo an Land gehen können.

Brasilien: Prozess wegen Mordes an Stadträtin Franco hat begonnen

Berlin/São Paulo - Mehr als sechs Jahre nach der Ermordung der Linkspolitikerin Marielle Franco und ihres Fahrers hat in Brasilien der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter begonnen. Angeklagt wegen Doppelmordes sind zwei ehemalige Militärpolizisten. Am Mittwoch (Ortszeit) startete die Verhandlung vor einem Gericht in Rio de Janeiro mit den Aussagen der geständigen Angeklagten und zahlreicher Zeugen, wie das Nachrichtenportal „G1“ berichtete.

UN-Ermittler: Kriegsverbrechen in Myanmar nehmen zu

New York, Genf - In Myanmar haben laut UN-Ermittlern in den vergangenen zwölf Monaten sowohl die Häufigkeit als auch die Brutalität von Kriegsverbrechen zugenommen. So seien bei verschärften Luftangriffen des Militärs in dem südostasiatischen Land Hunderte Zivilisten getötet worden, erklärte Nicholas Koumjian, Chef des Unabhängigen Untersuchungsmechanismus der UN, am Dienstag (Ortszeit) in New York.

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