Sudan: Kämpfe trotz angekündigter Waffenruhe zum Opferfest

Nairobi/Khartum - Die für das muslimische Opferfest angekündigte Waffenruhe im Sudan ist offenbar brüchig. Am Mittwoch seien ab dem frühen Morgen schwere Geschütze und Schüsse im Norden von Khartum zu hören gewesen, meldete der Sender BBC unter Berufung auf einen Notfallhelfer in der sudanesischen Hauptstadt. Am Dienstag hatten sowohl Armeechef Abdulfattah al-Burhan als auch sein Widersacher Mohamed „Hemeti“ Dagalan von den paramilitärischen „Rapid Support Forces“ (RSF) erklärt, die Kämpfe am Feiertag ruhen zu lassen. 

"Ocean Viking" rettet Dutzende Minderjährige aus Seenot

Frankfurt a.M. - Die „Ocean Viking“ hat 86 Flüchtlinge und Migranten in Seenot vor der libyschen Küste gerettet. Vier Fünftel der Geretteten seien Minderjährige ohne Begleitung, teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée, die das Schiff betreibt, am Dienstagabend auf Twitter mit. Die Menschen seien aus einem überfüllten Schlauchboot in internationalen Gewässern in Sicherheit gebracht worden.

Union kritisiert "Geheimnistuerei" bei Afghanistan-Aufnahmeprogramm

Berlin - Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), wirft der Bundesregierung beim Afghanistan-Aufnahmeprogramm „Geheimnistuerei“ vor. Der Abgeordnete sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag in Berlin, bis heute weigere sich die Regierung, dem Parlament und der Öffentlichkeit die Nichtregierungsorganisationen zu nennen, die die aufzunehmenden Afghanen vorschlugen. „Eine geheime Staatsverwaltung braucht nur derjenige, der etwas zu verbergen hat“, kritisierte Throm.

Expertin kritisiert Intransparenz bei Migrationsabkommen

Berlin - Die Migrationsexpertin Anne Koch kritisiert die Bundesregierung für mangelnde Transparenz bei den abgeschlossenen und angestrebten Migrationsabkommen mit anderen Ländern. Viele der Abkommen seien keine offiziellen Verträge, die von der Öffentlichkeit eingesehen werden können, sagte die Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik am Dienstag in Berlin. Die Abkommen seien darauf ausgerichtet, dass die Öffentlichkeit nicht so viel davon erfahre.

Warnung vor Ende der grenzüberschreitenden Hilfe für Nordwest-Syrien

Frankfurt a.M. - Wenige Tage vor dem Ablaufen einer UN-Resolution zur Syrien-Hilfe dringen Hilfsorganisationen auf deren Verlängerung. Jegliche Einschränkung für die Versorgung der Menschen werde zu zusätzlichem Leid und dem Verlust von Leben führen, sagte die Syrien-Direktorin des „International Rescue Committee“, Tanya Evans, am Montag bei einer Online-Pressekonferenz

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