Sudan: Kämpfe trotz angekündigter Waffenruhe zum Opferfest
Nairobi/Khartum - Die für das muslimische Opferfest angekündigte Waffenruhe im Sudan ist offenbar brüchig. Am Mittwoch seien ab dem frühen Morgen schwere Geschütze und Schüsse im Norden von Khartum zu hören gewesen, meldete der Sender BBC unter Berufung auf einen Notfallhelfer in der sudanesischen Hauptstadt. Am Dienstag hatten sowohl Armeechef Abdulfattah al-Burhan als auch sein Widersacher Mohamed „Hemeti“ Dagalan von den paramilitärischen „Rapid Support Forces“ (RSF) erklärt, die Kämpfe am Feiertag ruhen zu lassen.