US-Präsident Trump mischt sich in Wahlkampf in Honduras ein

Tegucigalpa, Mexiko-Stadt - Im laufenden Wahlkampf in Honduras hat US-Präsident Donald Trump eine Wahlempfehlung für den konservativen Kandidaten als neuen Präsidenten ausgesprochen. Mit Nasry Asfura von der Nationalpartei könne er gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro arbeiten, schrieb Trump auf seinem Truth-Social-Account am Mittwoch (Ortszeit). Salvador Nasralla von der Liberalen Partei und Rixi Moncada, die Kandidatin der linken Partei Libre, stellte Trump als Kommunisten dar.

Sorgfaltspflicht: Beschwerde gegen Metallkonzern Aurubis

Aachen - Die Hilfsorganisation Misereor hat nach eigenen Angaben Beschwerde gegen den Metallkonzern Aurubis beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingelegt. Es wirft dem Hamburger Unternehmen vor, Kupferkonzentrate aus Peru zu importieren, bei deren Abbau Menschenrechte verletzt wurden und die Umwelt zerstört wurde. Damit verstoße Aurubis gegen die im Lieferkettengesetz festgeschriebenen Sorgfaltspflichten, erklärte Misereor, das die Beschwerde zusammen mit der peruanischen Partnerorganisation Red Muqui und Betroffenen aus Peru einreichte, am Dienstag.

Brasilianischer Ex-Präsident Bolsonaro muss in Haft

Salvador da Bahia, Brasília - Nach seiner Verurteilung wegen Putschversuchs muss der ehemalige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro seine Haftstrafe von 27 Jahren und drei Monaten antreten. Bundesrichter Alexandre de Moraes erklärte das Urteil vom September laut brasilianischen Medienberichten vom Dienstag (Ortszeit) nun für rechtsgültig. Die Rechtsmittel waren ausgeschöpft.

UN: 50.000 Frauen und Mädchen von Partner oder in Familie getötet

New York, Genf - Laut Daten der Vereinten Nationen sind vergangenes Jahr 50.000 Frauen und Mädchen von ihrem Partner oder einem Familienangehörigen getötet worden. Das seien durchschnittlich 137 Tote pro Tag, teilte die UN-Frauenorganisation UN Women am Dienstag in New York mit. Fast alle zehn Minuten werde damit eine Frau oder ein Mädchen von ihrem Partner oder einem Familienangehörigen umgebracht.

EU und Afrika planen engere Zusammenarbeit in der Migrationspolitik

Brüssel, Luanda - Die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) wollen ihre Zusammenarbeit in der Migrationspolitik ausbauen. In der am Dienstag verabschiedeten Abschlusserklärung des 7. AU-EU-Gipfels kündigen beide Seiten an, irreguläre Migration stärker zu verhindern sowie Schleuserei und Menschenhandel entschiedener zu bekämpfen. Rückführungen und die nachhaltige Reintegration sollen effizienter gestaltet werden - auch durch die Förderung freiwilliger Rückkehr.

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