Wahl in Uganda: UN beklagen Einschränkungen für Opposition

Nairobi/Genf - Vor der Wahl in Uganda beklagen die Vereinten Nationen das harte Vorgehen gegen die Opposition. Glaubhaften Berichten zufolge seien seit Anfang des Jahres mindestens 550 Menschen, darunter Mitglieder und Anhänger der Oppositionspartei NUP (National Unity Party), festgenommen worden, teilte das UN-Menschenrechtsbüro am Mittwoch in Genf mit. Allein seit Beginn des Wahlkampfs im September habe es mehr als 300 Menschen Festnahmen gegeben.

Amnesty prangert Gräueltaten in sudanesischem Flüchtlingslager an

Berlin/Khartum - Im Sudan-Krieg hat die paramilitärische RSF-Miliz laut Amnesty International bei Angriffen auf das Flüchtlingslager Zamzam schwere Verbrechen verübt. Überlebende hätten von gezielten Tötungen von Zivilisten, Geiselnahmen, Plünderungen sowie der Zerstörung von Schulen, Moscheen und medizinischen Einrichtungen berichtet, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Zamzam ist das größte Camp für Geflüchtete in der westsudanesischen Region Darfur.

192 weitere Afghaninnen und Afghanen in Deutschland angekommen

Berlin, Hannover - Am Dienstag sind 192 weitere Afghaninnen und Afghanen aus den Aufnahmeprogrammen nach Deutschland gekommen. Wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mitteilte, waren 102 Frauen und 90 Männer an Bord eines Flugzeugs. Sie sollten danach in die Erstunterkunft nach Friedland bei Hannover gebracht werden. Es war der erste Flug mit einer größeren Anzahl von Menschen, denen Deutschland die Aufnahme versprochen hatte. Viele weitere müssen aber weiter um ihre Ausreise bangen. Kritik an der Haltung der Bundesregierung kommt derweil auch von der Kirche.

Präsidentin Tansanias kritisiert Versuch ausländischer Einflussnahme

Nairobi - Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat nach einem Hilfskürzungs-Beschluss des EU-Parlaments den Versuch internationaler Einflussnahme kritisiert. Tansania werde sich nicht von außen diktieren lassen, wie es seine internen Belange regelt, sagte sie am Dienstag in der Hafenmetropole Daressalam, wie die Zeitung „The Citizen“ berichtete. „Sie sagen, Tansania sollte dies tun oder das. Aber wer seid ihr?“, sagte sie, ohne zu spezifizieren, wen sie meint.

Alabali Radovan will Textilsiegel Grüner Knopf zukunftsfest machen

Berlin - Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat angekündigt, das Textilsiegel Grüner Knopf zu überarbeiten. Sie wolle den Grünen Knopf zukunftsfähig machen und auf aktuelle Entwicklungen reagieren, sagte die Ministerin bei einer Konferenz am Dienstag in Berlin. Seit dem Start des Siegels vor sechs Jahren habe sich die Welt verändert, durch die Corona-Pandemie, Störungen in Lieferketten sowie regulatorische Veränderungen auf EU-Ebene.

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