UN-Hochkommissar berichtet von erneuten Massentötungen im Sudan

Genf - Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat die tödliche Gewalt gegen Zivilisten im Krieg im Sudan beklagt. Mindestens 269 Menschen seien seit der Einnahme der Stadt Bara durch die RSF-Miliz im Bundesstaat Nord-Kordofan getötet worden, erklärte Türk in Genf. Die Menschen seien durch Luftschläge, Artilleriebeschuss und Hinrichtungen getötet worden. Die RSF („Rapid Support Forces“) hatten die Stadt Bara laut dem Hochkommissar am 25. Oktober unter ihre Kontrolle gebracht.

UN-Experten fordern Aufklärung von Gewalt in Tansania nach Wahl

Nairobi/Genf - Nach den Berichten über willkürliche Tötungen und Gewalt rund um die Wahlen in Tansania dringen UN-Menschenrechtsexperten auf Aufklärung. Die Fachleute forderten die Regierung des ostafrikanischen Landes am Donnerstag dazu auf, eine unabhängige und wirksame Untersuchung einzuleiten.

Die UN-Experten verwiesen auf Schätzungen, denen zufolge nach der Wahl mindestens 700 Menschen getötet wurden. Andere Schätzungen gingen sogar von Tausenden möglichen Opfern aus, hieß es

Wahl in Uganda: UN beklagen Einschränkungen für Opposition

Nairobi/Genf - Vor der Wahl in Uganda beklagen die Vereinten Nationen das harte Vorgehen gegen die Opposition. Glaubhaften Berichten zufolge seien seit Anfang des Jahres mindestens 550 Menschen, darunter Mitglieder und Anhänger der Oppositionspartei NUP (National Unity Party), festgenommen worden, teilte das UN-Menschenrechtsbüro am Mittwoch in Genf mit. Allein seit Beginn des Wahlkampfs im September habe es mehr als 300 Menschen Festnahmen gegeben.

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