Getöteter Gaza-Techniker: ZDF will externe Mitarbeiter besser prüfen

Mainz - Das ZDF will nach eigenen Angaben künftig stärker prüfen, ob Mitarbeiter von Partnerfirnen im In- und Ausland auf Sanktions- oder Terrorlisten stehen. Neben Selbstauskünften und Mitteilungspflichten für Kooperationspartner seien dazu auch „Background-Checks“ vorgesehen, sagte Chefredakteurin Bettina Schausten am Freitag in Mainz bei der Sitzung des ZDF-Fernsehrats. Dazu könnte „gegebenenfalls mit externer Hilfe“ auch die Auswertung von Social-Media-Accounts gehören.

Jubiläum in düsterer Zeit: 75 Jahre UN-Flüchtlingshilfswerk

Genf. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf wird 75 Jahre alt, aber zum Jubiläum herrscht keine Feierlaune. Das UNHCR wurde am 14. Dezember 1950 von der UN-Vollversammlung gegründet, doch das Jubiläum fällt jetzt in eine bedrückende Zeit. Die Helfer müssen mit schrumpfenden finanziellen Mitteln einer fast stetig wachsenden Zahl Bedürftiger beistehen.

Ostkongo: Der UN-Generalsekretär verurteilt die Offensive der M23

Nairobi/Kinshasa. Nachdem die Rebellen der M23 die Stadt Uvira im Osten des Kongo eingenommen haben, hat UN-Generalsekretär António Guterres diese Offensive verurteilt. Er sei zutiefst besorgt über die Eskalation der Gewalt und rufe zu einer sofortigen Feuerpause auf, erklärte der UN-Chef am Donnerstag (Ortszeit) in New York. Die Vereinten Nationen seien bereit, an einer diplomatischen Lösung der Krise mitzuwirken.

Zehn Jahre Pariser Klimaabkommen: "Fridays for Future" demonstriert

Berlin - Zum zehnten Jahrestag des Pariser Klimaabkommens ruft „Fridays For Future“ für Freitag zu Demonstrationen unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln auf. Erinnert werden soll an den historischen Durchbruch für den Klimaschutz 2015, aber auch daran, wie weit die globale Klimapolitik hinter dem Versprechen von Paris zurückliege, kündigte die Klimabewegung am Donnerstag in Berlin an. Nach aktueller UN-Prognose steuere die Welt auf eine Erhitzung von rund 2,8 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts zu.

Castellucci: Absage der wartenden Afghanen ist "unwürdig"

Berlin - Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), hat die Entscheidung der Bundesregierung, einem Teil der wartenden Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage die Einreise zu verwehren, kritisiert. Es sei „unwürdig“, dass auf dem Rücken einer kleinen Gruppe von Menschen „eine ideologisch getriebene Migrationsdebatte ausgetragen“ werde, erklärte er am Donnerstag in Berlin. Diese Menschen, vor allem Frauen und Kinder, könnten nicht zurück nach Afghanistan. Verfolgung und Unterdrückung wären vorgezeichnet.

UN-Ermittler beschuldigen Maduros Nationalgarde der Verbrechen

Genf - Mitglieder der Bolivarischen Nationalgarde (GNB) Venezuelas haben laut einer UN-Kommission seit mehr als einem Jahrzehnt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt. Die Nationalgardisten des Maduro-Regimes seien auch für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich, erklärte die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission zu Venezuela in einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht.

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