Irakischer Ex-Präsident Salih wird UN-Hochkommissar für Flüchtlinge
Genf, New York - Der frühere Präsident des Iraks, Barham Salih, wird neuer UN-Hochkommissar für Flüchtlinge. Die UN-Vollversammlung wählte den 65-Jährigen am Donnerstag (Ortszeit) in New York zum Hochkommissar, dessen fünfjährige Amtszeit im Januar beginnt.
USA: 2025 beinahe doppelt so viele Hinrichtungen wie 2024
Washington - In den USA sind im zu Ende gehenden Jahr beinahe doppelt so viele Todesurteile vollstreckt worden wie 2024. Bei der vermutlich letzten Hinrichtung des Jahres am Donnerstag sei der wegen Doppelmordes verurteilte Frank Walls (58) in Raiford in Florida per Injektion getötet worden, teilte die Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates mit. Es war die 47. Hinrichtung des Jahres in den USA. 2024 waren 25 Todesurteile vollstreckt worden.
"Kabul Luftbrücke": Afghanen werden nicht in Pakistan bleiben können
Köln - Die Organisation „Kabul Luftbrücke“ geht davon aus, dass von denen in Pakistan auf eine Aufnahme in Deutschland wartenden Afghaninnen und Afghanen rund 800 bis 850 nicht mehr werden ausreisen dürfen. Geschätzt rund 75 Prozent seien Frauen und Kinder, sagte Eva Beyer, Sprecherin von „Kabul Luftbrücke“, am Freitag im Deutschlandfunk.
Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens verschoben
Brüssel - Die für Samstag geplante Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens ist verschoben worden. Eine Sprecherin der EU gab dies am Donnerstagabend am Rande des EU-Gipfels in Brüssel bekannt. Nach epd-Informationen wird der Abschluss nun für Mitte Januar angestrebt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Vormittag noch auf eine Entscheidung bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs gedrungen.
Brasilien: Gericht lehnt Stichtagsregelung für Indigenengebiete ab
Salvador da Bahia - Der Oberste Gerichtshof in Brasilien hat die Rechte indigener Gemeinschaften gestärkt. Mit mindestens sechs zu neun Stimmen haben die Richter eine Stichtagsregelung zur Auszeichnung von Schutzgebieten abgelehnt, wie die Nachrichtenagentur Agencia Brasil am Donnerstag berichtete. Die Abstimmung sollte noch bis in die Nacht andauern, aber eine Mehrheit gegen das Vorhaben, das seit Jahren von der Agrarlobby forciert wird, war bereits klar.
Kongo: M23-Rebellen beginnen angekündigten Rückzug aus Uvira
Frankfurt am Main, Kinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo hat die Rebellengruppe M23 mit dem Rückzug aus der belagerten Stadt Uvira begonnen. Dies gab die Gruppe am Mittwochabend auf der Internetplattform X bekannt. Der vollständige Abzug soll bis Donnerstagabend erfolgt sein, erklärte M23-Sprecher Bertrand Bisimwa. Wie der UN-finanzierte Sender Radio Okapi und das französische Auslandsradio RFI unter Berufung auf Augenzeugen berichteten, wurden M23-Kämpfer dabei gesichtet, wie sie sich mit ihrer Ausrüstung Richtung Stadtrand bewegten.
Kräutertee statt Ibuprofen
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