Myanmar: Neue Anhörungen vor dem Internationalen Gerichtshof
Frankfurt a.M./Den Haag - Vor dem Hintergrund anhaltender Vorwürfe des Völkermordes an den Rohingya in Myanmar sind von Montag an neue Anhörungen vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag angesetzt. Demnach stellt Myanmar die Zuständigkeit des IGH infrage, über Beschuldigungen des Massenmordes an der muslimischen Minderheit zu befinden. Im Januar 2020 hatte das höchste UN-Gericht auf Antrag Gambias verfügt, dass Myanmar die Rohingya vor Genozid schützen müsse. Die Anhörungen sollen eine Woche dauern.