Madagaskar: Demonstrationen in Hauptstadt eskalieren

Frankfurt am Main, Antananarivo - In Madagaskar sind landesweite Demonstrationen gegen Strom- und Wasserausfälle eskaliert. Vor allem in der Hauptstadt Antananarivo gab es gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften, wie die Zeitung „L’Express de Madagascar“ am Freitag berichtete. Demnach geriet die Lage am Donnerstag bei Einbruch der Dunkelheit außer Kontrolle, als die Proteste in Plünderungen von Geschäften und Supermärkten umschlugen.

Proteste gegen Strom- und Wasserausfälle in Madagaskar trotz Verbots

Frankfurt am Main, Antananarivo - In Madagaskar sind trotz eines Demonstrationsverbots Menschen gegen die anhaltenden Strom- und Wasserausfälle auf die Straße gegangen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein, um die friedlichen Kundgebungen aufzulösen, wie die Nachrichtenseite „24/24 Madagascar“ am Donnerstag berichtete.

Bischöfe treten für Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt ein

Fulda - Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben sich für ein Ende der Gewalt im Gaza-Krieg und die Schaffung zweier friedlicher Staaten ausgesprochen. „Wir fordern Frieden für Israel und Palästina und dabei halten wir an der einzigen sichtbaren Alternative einer Zwei-Staaten-Lösung fest, in der auf Dauer Frieden sichergestellt werden kann“, sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag in Fulda. Die katholischen Bischöfe veröffentlichten zum Abschluss ihrer Herbst-Vollversammlung eine Erklärung zum Gaza-Krieg.

Argentinien: Landesweite Proteste nach dreifachem Frauenmord

Berlin/Buenos Aires -  In mehreren Städten Argentiniens haben Tausende gegen den Mord an drei jungen Frauen demonstriert. Zu den Kundgebungen am Mittwochabend (Ortszeit) hatten laut der Nachrichtenseite „El DiarioAr“ Angehörige der Opfer sowie feministische Organisationen aufgerufen. Sie forderten von der Justiz rasches Handeln und kritisierten staatliche Stellen, die nach dem Verschwinden der Frauen am vergangenen Freitag nicht schnell genug reagiert hätten.

Nur noch gut jedes vierte Asylgesuch in Deutschland erfolgreich

Osnabrück, Berlin - Asylanträge sind in Deutschland derzeit deutlich seltener erfolgreich als in den Vorjahren. Die sogenannte bereinigte Anerkennungsquote lag im ersten Halbjahr 2025 bei 26,5 Prozent, wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Früher abgefragten Zahlen zufolge hatte die Quote von 2021 bis 2024 stets deutlich über 50 Prozent gelegen. Zuerst hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) berichtet.

Muthairka zum nächsten Präsidenten in Malawi gewählt

Nairobi/Lilongwe - In Malawi hat Ex-Präsident Peter Mutharika die Wahl für das höchste Staatsamt gewonnen. Wie die Wahlbehörde am Mittwochabend erklärte, siegte Mutharika mit 56 Prozent der Stimmen, sein Gegner und derzeitiger Staatschef Lazarus Chakwera holte demnach 33 Prozent. Noch vor Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse gestand Chakwera seine Niederlage bei der Abstimmung vom 16. September ein und gratulierte seinem Opponenten zum Sieg. Mutharika hat das kleine südostafrikanische Land schon von 2014 bis 2020 als Präsident regiert.

28 Afghanen nach erfolgreicher Klage in Deutschland angekommen

Berlin - Die Bundesregierung hat am Mittwoch weitere Afghaninnen und Afghanen einreisen lassen, denen eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden war. Es lägen „rechtskräftige Gerichtsbeschlüsse“ vor, die Deutschland verpflichteten, den Menschen die Einreise zu ermöglichen, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin. 28 Personen reisten laut Ministeriumsangaben ein.

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